Olympia-Bewerbung zeigt falsche Prioritäten
Pressemitteilung: Wir kämpfen für eine Stadt, die den Bürger in den Mittelpunkt stellt!
Die Stadt Essen gibt viele Steuergelder für eine emotionale Werbekampagne zur Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr aus, während gleichzeitig Kürzungen in Bildung, Kultur und Sozialem hingenommen werden müssen. Volt Essen sagt: Das ist nicht im Sinne der Bürger:innen und das können wir nicht länger tragen.
„Jede Woche wird eine neue Kürzung bekannt: kostenlose Schulbusfahrten gestrichen, Kulturförderung gekürzt, Sprachkurse reduziert und trotzdem ist plötzlich Geld da für ein Prestigeprojekt, das vielleicht nie nach Deutschland kommt, geschweige denn nach Rhein-Ruhr“, kritisiert Mandy Hindenburg, Stadträtin und Mitglied der Ratsgruppe Volt & Die PARTEI Essen. „Das ist keine verantwortungsvolle Politik. Das ist eine Bankrotterklärung gegenüber den Menschen in unserer Stadt.“
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur 33,7 % der Wahlberechtigten haben am Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung teilgenommen. 91.729 Ja-Stimmen stehen 51.017 Nein-Stimmen gegenüber, bei einer Bevölkerung von rund 580.000 Menschen. „Das ist kein Mandat, das ist eine Blase“, so Hindenburg. „Und während die Stadt Millionen in eine unsichere Bewerbung steckt, verfallen unsere Schwimmbäder, marodieren unsere Straßen und kämpfen unsere Kulturschaffenden ums Überleben.“
Falsche Prioritäten, echte Folgen
Die Realität in Essen sieht so aus:
Bildung: Kinder aus einkommensschwachen Familien können nicht mehr an Schulausflügen teilnehmen, weil die kostenlosen Bus- und Bahntickets gestrichen wurden.
Kultur: Die freie Kulturszene steht vor dem Aus, weil Fördergelder um 10–12 % gekürzt wurden.
Soziales: Sprach- und Integrationskurse werden reduziert, genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
„Wir können nicht jede Woche eine neue Kürzung verkünden und gleichzeitig so tun, als hätten wir Geld für Prestigeprojekte übrig“, sagt Hindenburg. „Die Politik in Essen muss sich ändern und zwar jetzt. Die Bürger:innen verdienen eine Stadt, die ihre Probleme löst, nicht die eines internationalen Komitees.“
Volt Essen: Politik, die den Menschen dient
Volt Essen steht für eine Politik, die den Bürger:innen in den Mittelpunkt stellt. Eine Politik, die Investitionen in Bildung, Kultur, Soziales und Infrastruktur priorisiert, nicht in teure Kampagnen für unsichere Großevents. Eine Politik, die Transparenz und Verantwortung lebt, statt Geld zu verbrennen.
„Die Olympia-Bewerbung ist nur ein Symptom für ein größeres Problem: Eine Politik, die lieber in kurzfristige Effekte investiert, als in nachhaltige Lösungen“, so Hindenburg. „Wir von Volt Essen kämpfen für eine Stadt, die wirklich leuchtet, nicht für 30 Tage, sondern für immer. Eine Stadt, die ihre Menschen nicht im Stich lässt.“
Jetzt handeln: Mach mit für ein besseres Essen!
Volt Essen lädt alle Essener:innen ein, sich für eine Politik einzusetzen, die den Menschen dient. Ob als Mitglied, Unterstützer:in oder Aktivist:in, jeder Beitrag zählt.
„Politik verändert sich nicht von allein. Sie verändert sich, wenn wir sie verändern. Kommt zu uns, lasst uns gemeinsam für ein Essen kämpfen, das seine Bürger:innen nicht enttäuscht“, appelliert Hindenburg.