Öffentlicher Raum
Verändertes Freizeit- und Konsumverhalten haben Einfluss auf die Nutzung des öffentlichen Raums. Sowohl Frankfurts Bürger*innen als auch Tourist*innen wünschen sich eine funktionierende Infrastruktur, die für alle verfügbar und frei von wahrgenommener Konsumpflicht ist.
Das 2023 beschlossene Toilettenkonzept muss beschleunigt umgesetzt werden und für das Konzept der “netten Toilette” mehr Vertragspartner*innen aus Gastronomie und Einzelhandel sowie in öffentlichen Behörden gefunden werden. Ergänzend schlägt Volt die Einrichtung von selbstreinigenden 24/7-Hotspot-Toiletten vor. Wir wollen, dass das Grünflächenamt ausreichende finanzielle Mittel erhält, um öffentliche Freizeitanlagen wie Spielplätze instand zu halten und defekte Spielgeräte zu ersetzen. Im Rahmen der normalen Sanierung und Erneuerung sollten vermehrt auch barrierefreie, also gemeinsam nutzbare Spielzeuge installiert werden.
Volt will den Bestand von Trinkwasser- und Erfrischungsbrunnen ausbauen und auch abseits der Zentren mehr Anlagen zur Verfügung stellen. Es sollen weitere Sitzplätze im öffentlichen Raum geschaffen werden – auch abseits der Innenstadt. Dazu möchte Volt mehr Parklets schaffen und somit mehr Raum für soziales Verweilen und eine nachbarschaftliche Gemeinschaft schaffen.
Ergänzend zum Fundbüro sollen in der Stadt Fundboxen zur Abgabe von Dokumenten und Alltagsgegenständen aufgestellt werden. Diese sollen dazu beitragen, dass mehr verlorene Gegenstände den rechtmäßigen Besitzer*innen zurückgeführt werden können. Wir fördern die Einrichtung von “Repair Cafes”, um einen zusätzlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.