Hunde in Frankfurt
In Frankfurt stehen hohe Einnahmen aus der Hundesteuer von rund 2,5 Millionen Euro jährlich einer unzureichenden und veralteten Infrastruktur für Hunde gegenüber. Es mangelt an sicheren, eingezäunten Auslaufflächen und die offiziellen Informationen dazu sind veraltet.
Dies führt zu Nutzungskonflikten und Unzufriedenheit bei Hundehalter*innen. Unser Ziel ist es, Frankfurt hundefreundlicher zu gestalten und ein faires Miteinander zwischen Hunden, Hundebesitzer*innen und allen anderen zu fördern.
Wir schlagen dem Grünflächenamt vor, eine Strategie zur Gestaltung und Verteilung von Hundeparks und Hundewiesen zu entwickeln. Dabei sollten Hundehalter*innen und Interessierte für jeden Stadtteil einbezogen werden. Grundsätzlich sollten Hundeparks möglichst eingezäunt sein, sodass Hunde sorgenfrei von der Leine gelassen werden können. In der zu erweiternden “Frankfurt App” kann über aktuelle Verfügbarkeit und Gestaltung von Hundeparks in Frankfurt informiert werden.
Um auch nachts Gassi gehen zu können, sollte es eine bedienbare Beleuchtung in Hundeparks geben. So wird keine übermäßige Lichtverschmutzung in Grünflächen erzeugt. Damit Hundeparks und Hundewiesen nicht übermäßig verschmutzen, sollten ausreichend Kotbeutel und Mülleimer zur Verfügung stehen. Volt will, dass ein Hundeführerschein Voraussetzung für die Anmeldung eines Hundes wird. Unabhängig, ob ein Hund als gefährlich gilt, halten wir einen Sachkundenachweis für Hundehalter*innen für wichtig.
Für Hunde, die von ihren Halter*innen aus Tierheimen übernommen wurden, die mit der Stadt Frankfurt einen Fundtiervertrag oder einen anderweitigen Vertrag in Bezug auf die Verwahrung von Hunden haben, wollen wir eine dauerhafte Steuerbefreiung erreichen. Die 2025 beauftragte Steuerbefreiung für Assistenz- und Therapiehunde werden wir beibehalten.