LGBTQIA+
Die Gleichberechtigung von queeren Personen ist auch heute noch nicht selbstverständlich.
Insbesondere die Entwicklungen der letzten Monate und Jahre zeigen, dass die Bedrohung von queeren Leben durch einzelne Gewalttäter*innen, aber auch durch staatliche Institutionen weltweit zunimmt.Veranstaltungen im Rahmen des Christopher Street Day (CSD) sind deshalb weiterhin essentiell, um auf die fehlende Gleichberechtigung und die Bedrohung von queeren Personen aufmerksam zu machen und queeres Leben zu feiern. Die Stadt Frankfurt muss das sichere Stattfinden des CSD auch in Zukunft gewährleisten und wenn nötig auch finanziell unterstützen. Um Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zu fördern, stärken wir Kooperationen mit lokalen Unternehmen, die sich dem weltweiten Trend widersetzen, Gender- und Diversitätskampagnen sowie entsprechende Förderungen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung abzubauen.
Wir fördern politische Bildungsarbeit zur Sensibilisierung zu Themen wie Diskriminierung von LGBTQIA+ Menschen und Menschen mit einer Behinderung. Dazu wollen wir, dass Verwaltungsmitarbeiter*innen im Bereich Antidiskriminierung und Inklusion geschult werden und Bildungsangebote für Schulen ausgebaut werden.Volt unterstützt die Arbeit des “LSBTIQ* Koordinierungskreis” der Stadt Frankfurt. Die Arbeit soll verstetigt und intensiviert werden. Zudem möchten wir den Aufbau einer queeren Jugendorganisation beim Frankfurter Jugendring unterstützen. Der “LSBTIQ* Koordinierungskreis” ist eines der wichtigsten kommunalen Modellprojekte geworden. Hier arbeiten Vertreter*innen aus der Politik, Polizei, Verwaltung, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Betroffene von queerfeindlichen Diskriminierung und Gewalt an dreiübergeordnete Zielen zusammen:
Schutz vor Gewalt und Diskriminierung
Sichtbarkeit der queeren Communities und Empowerment
Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts