Menschen im fortgeschrittenen Alter
Frankfurt verändert sich auch demografisch – knapp 10 % der Frankfurter*innen sind über 70 Jahre alt. Viele leben allein, in nicht barrierefreien Wohnungen oder ohne enge familiäre und freundschaftliche Kontakte. Einsamkeit, Isolation und unzureichende Versorgung sind die Folge. Volt setzt sich für eine lebenswerte Stadt ein, in der ältere Menschen sichtbar, eingebunden und gut versorgt sind
Wir machen uns daher dafür stark, dass das Programm „Würde im Alter“ fortgeführt und generationenübergreifende Mentoringprogramme gefördert werden. So entsteht soziale Nähe und Zusammenhalt. Wir wollen durch den Ausbau von Service- und Bringdiensten in den Stadtteilen zur Förderung eines selbstbestimmten Lebens beitragen, sowie durch die regelmäßige Aktualisierung der Stadtteil-Service-Broschüren sicherstellen, dass Bürger*innen stets informiert sind. Durch die gezielte Förderung von barrierefreiem und altersgerechtem Wohnen, der Schaffung von Begegnungsorten wie generationenübergreifenden Cafés und nachbarschaftlichen Treffpunkten, wollen wir gezielt älteren Personen den Zugang zur Gesellschaft ermöglichen.
Zudem wollen wir die Bekämpfung von Altersdiskriminierung in allen Lebensbereichen und die Förderung von lebenslangem Lernen durch Weiterbildungsangebote für ältere Menschen gewährleisten. Dazu zählt auch, dass persönliche und unkomplizierte Amtsgänge vor Ort trotz Digitalisierung möglich sind.
Best Practice: Det Gode Ældreliv
Der dänische Aktionsplan für „Das gute Leben im Alter“ zielt darauf ab, das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Würde älterer Bürger*innen zu verbessern. Er befasst sich mit Themen wie der zunehmenden Lebenserwartung, sozialer Isolation, körperlicher Schwäche und allgemeiner, gesundheitlicher Probleme unter Senior*innen. Der Plan strebt nach einer Verringerung von Gebrechlichkeit, Einsamkeit und schlechter Gesundheit. Er soll ein gesundes Altern durch Prävention, Rehabilitation und soziale Inklusion fördern.