Welche Ziele hat Volt? / Verantwortung nach innen und außen

Fußverkehr

Jeder Weg in Frankfurt beginnt und endet zu Fuß, und viele Wege werden sogar vollständig zu Fuß zurückgelegt.

Damit ist die Qualität des Fußverkehrs ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität in unserer Stadt. Dennoch sind die Bedingungen oft unzureichend.

Die aktuelle “SrV-Erfassung (System repräsentativer Verkehrsbefragungen)“ zeigt, dass der Fußverkehr den höchsten Anteil aller Mobilitätsformen unter den Frankfurter*innen ausmacht: 80% aller Wege in unserer Stadt werden zu Fuß zurückgelegt. Dementsprechend werden wir die Belange des Fußverkehrs für ein funktionierendes Frankfurt deutlich stärker priorisieren.

Wir werden die Teilstrategie Fußverkehr des Masterplan Mobilitäts fertigstellen, umsetzen und die personelle Verstärkung der Fußverkehrsbeauftragten sicherstellen, damit die Belange von Fußgänger*innen ganzheitlich und barrierefrei berücksichtigt werden können.

Wir wollen den Aufbau eines durchgängigen und gut ausgebauten Fußwegnetzes vorantreiben, das sichere Schulwege, attraktive Verbindungen in die Quartiere und barrierefreie Zugänge im gesamten Stadtgebiet gewährleistet.

An Knotenpunkten mit hohem Aufkommen von Fußgänger*innen wollen wir die Grünphase für Fußgänger*innen optimieren, sodass auch bei breiten Straßen eine Querung der Straße in einer Ampelphase möglich ist.

Wir setzen uns dafür ein, dass Ampeln nachgerüstet und Ampeln mit Querungsanforderung (sogenannten “Bettelampeln”) durch Ampeln ersetzt werden, die Fußgänger*innen standardmäßig priorisieren, es sei denn ein anderes Verkehrsmittel nähert sich, was mittels entsprechender Sensorik erfasst werden kann, sodass für Fußgänger*innen eine möglichst ununterbrochene Fortbewegung ermöglicht wird.

Um Hindernisse für den Fußverkehr vom Gehweg zu entfernen wollen wir mittelfristig E-Scooter Stellplätze, teilweise im Rahmen von den bereits beschlossenen Mobilitätsstationen entlang des Konzepts der “traffiQ” einrichten und die Entfernung unsachgemäß abgestellter E-Scooter durch die Anbieter sicherstellen.

Volt möchte die nötige Infrastruktur für Parkraumbewirtschaftung, Brandschutz oder sonstige Zwecke auf ehemaligen Parkplätzen statt dem Gehweg einrichten. Wir machen uns stark für ein konsequentes Vorgehen gegen auf dem Gehweg geparkte Autos durch die städtische Verkehrspolizei, wofür mehr Personal und digitale Vereinfachungen der Arbeitsabläufe (von Feststellung zu Dokumentierung und Bußgeldbescheid) vorzusehen sind. Wir wollen vom Gehweg getrennte Radwege durch Höhenunterschiede und, wo möglich, durch Grünflächen einrichten.

Best Practice: Smart Pedestrian Network

Die Stadt Porto in Portugal entwickelte 2015 das Modell „Smart Pedestrian Network“ (SPN), mit dem Ziel, die Fußwege­ infrastruktur systematisch zu verbessern und die Stadt lebenswerter zu machen. Mittels verschiedener Analysen wurden Kriterien wie Erreichbarkeit, Bevölkerungs­ dichte, Nutzungsmischung sowie Gelände­ neigung ausgewertet, um zentrale Fußwege und Mobilitätsachsen zu identifizieren. Auf dieser Grundlage erhielt jede Straße im Altstadtgebiet eine Prioritätsbewertung. So wurde transparent, wo Investitionen in Gehwege, Querungs­möglichkeiten oder Aufenthalts­ flächen am wirkungsvollsten sind.

Die 5+1 Heraus­forderungen

Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.

Warum 5 + 1 Herausforderungen?

Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.

Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.

Programme und Positionen von Volt Deutschland
  • 01

    Ein intelligenter Staat

    Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.

  • 02

    Wirtschaftliche Renaissance

    Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.

  • 03

    Soziale Gleichberechtigung

    Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.

  • 04

    Für globalen Ausgleich

    Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.

  • 05

    Politisch aktive Bürgerschaft

    Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.

  • +1

    EU Reform

    Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.