Kulturförderung
Wir setzen uns dafür ein, dass die bestehenden Verwaltungsstrukturen im Kulturbereich in ein “Culture Office”, das die Kulturschaffenden durch stärkere Digitalisierung bei der Antragsstellung und Verwendungsnachweisen, restrukturiert werden.
Das Office unterstützt auch bei der Suche nach privaten Geldgebern. Zudem soll das „Culture Office“ eine Vernetzung der Ausstellungs- und Aufführungsorte in Frankfurt und der Region, aber auch in den Partnerstädten schaffen. Zudem soll das „Culture Office“ Kontakte zu regionalen Aktionsgruppen (RAG) wie z.B. der „Kulturinitiative RheinMain” pflegen.
Wir wollen einen Diskurs anstoßen, der über eine mögliche (Um-)Verteilung der Gelder innerhalb des Kulturetats und der kulturellen Infrastruktur im Besitz der Stadt berät. Dabei dürfen z. B. auch eine Verkleinerung der “Städtischen Bühnen”, das Hinterfragen der Notwendigkeit von gleich drei Standorten des “Museum für moderne Kunst (MMK)“ und ähnliches keine Tabuthemen sein.
Wir wollen die kulturelle Bildung viel stärker in den Fokus nehmen und mehr Angebote für junge Menschen schaffen. Dabei sollen die bisherigen Aktivitäten der Kinder- und Jugendkultur ausgebaut werden. Wir setzen uns dafür ein, dass weitere Mitmach-Angebote wie z. B. Schreibwerkstätten, Musikunterricht, Theaterworkshops in allen Stadtteilen angeboten werden. Wir wollen die Schaffung eines “Literatur Incubator” und Co-Working-Space für Neugründungen von Verlagen, Literaturveranstaltungen und anderen Literatur verbundenen Unternehmungen zur Stärkung des Literatur- und Buchmessestandortes. In dieses Literaturproduktionshaus könnte auch die Organisation der städtischen Literaturveranstaltungen eingegliedert werden.
Wir werden die Infrastruktur von Stadtteil- und Zentralbibliotheken als Foren für einen breiten kulturellen und wissenschaftlichen Informationsaustausch stärken, um diese für die Bürger*innen zugänglicher zu machen und den europäischen Austausch über unterschiedliche Sprachangebote zu fördern.