Welche Ziele hat Volt? / Die eigene Stadt selbst gestalten

Kulturbau

Der Kulturcampus ist ein zentrales und wichtiges Projekt für uns.

Eine Erhaltung des Juridicums aus Klimaschutz-Perspektive wäre zwar wünschenswert, allerdings ist der bauliche Zustand derart schlecht, dass ein Umbau inkl. vollständiger Entkernung nicht rechtzufertigen ist. Zusätzlich strahlt die monotone und graue Bauweise der Umgebung wenig Aufenthaltsqualität aus. Daher wollen wir, dass das Gebäude abgerissen und durch einen architektonisch ansprechenden und klimafreundlichen Neubau, z. B. für „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK)“, ersetzt wird, um den Ansprüchen an einen zukunftsfähigen Kulturcampus gerecht zu werden.

Wir unterstützen die Umwandlung des Studierendenhauses langfristig in das “Offene Haus der Kulturen“ - sobald ein neues Studierendenhaus errichtet wurde.

Wir befürworten die Ansiedlung des “Frankfurt LAB” auf dem Kulturcampus. Aber auch der Erhalt des Kulturstandortes Schmidtstraße ist wünschenswert. Derzeit sind dort mehrere Kulturinstitutionen untergebracht. Der Bereich Gallus, Europaviertel, Römerhöfe braucht auch in Zukunft Orte der Kultur.

Im Rahmen einer neuen “Visitor Economy Strategie” sollen westliche Stadtteile mit dem Zentrum Höchst als wichtige Kulturstandorte anerkannt und ausgebaut werden. Mit der Fertigstellung des Bolongaropalastes 2027 sollen alle Kultureinrichtungen im Frankfurter Westen als „Kulturufer West“ beworben und sichtbar gemacht werden. Wir setzen uns ein für die Schaffung eines zusätzlichen Atelier- und Produktionshauses im Frankfurter Westen für Bildende Kunst, Design, Musik, Film und Tanz.

Die vorhandenen Kultureinrichtungen rund um und im Osthafen sowie um den Zoo sind zwei wichtige Kulturcluster als Ausbildungs-, Arbeits- und Präsentationsorte für Kunst, Kultur und Design. Wir stehen nicht nur für eine Sicherung dieser Institutionen und Veranstaltungen für die Zukunft, sondern auch für eine bessere Förderung und Unterstützung ein.

Bei den Neubauten der “Städtischen Bühnen” müssen Kapazitäten realistisch geplant werden und auch eine ergänzende Nutzungen aus einem anderen Feldern (z. B. Bücherei, Musikschule, begehbare Dachterrasse) mitgedacht werden, um das Ziel eines offenen Hauses, das auch tagsüber zugänglich ist, erreichen zu können.

Da die hessische Landesverfassung der Kultur den Schutz des Landes und der Kommunen zu spricht, erwarten wir eine erhebliche finanzielle Beteiligung des Landes am Neubau der “Städtischen Bühnen”, denn dieses kulturelle Angebot nutzt Menschen weit über Frankfurts Grenzen hinaus. Auch um Finanzierung durch private Akteur*innen sollte sich die Stadt bemühen.

Die 5+1 Heraus­forderungen

Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.

Warum 5 + 1 Herausforderungen?

Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.

Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.

Programme und Positionen von Volt Deutschland
  • 01

    Ein intelligenter Staat

    Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.

  • 02

    Wirtschaftliche Renaissance

    Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.

  • 03

    Soziale Gleichberechtigung

    Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.

  • 04

    Für globalen Ausgleich

    Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.

  • 05

    Politisch aktive Bürgerschaft

    Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.

  • +1

    EU Reform

    Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.