Sexuelle und digitale Gewalt stoppen: Parteien rufen zur Kundgebung in Bonn auf
Bonn, 27.03.2026 - Volt, BÜNDNIS 90/GRÜNE, SPD und CDU Bonn rufen gemeinsam zu einer Demonstration gegen sexuelle und digitale Gewalt auf. Die Kundgebung findet am Sonntag, 29. März, um 14 Uhr auf dem Bonner Marktplatz statt.
Anlass ist die aktuelle bundesweite Debatte um den Schutz von Betroffenen von sexualisierter und digitaler Gewalt. Der Fall von Collien Fernandes hat erneut deutlich gemacht, dass bestehende Gesetze und Schutzmechanismen den realen Herausforderungen oft nicht gerecht werden.
„Sexuelle und digitale Gewalt sind kein Randphänomen. Sie betreffen viele Menschen – und sie dürfen weder verharmlost noch hingenommen werden. Es braucht klare Regeln, wirksame Strafverfolgung und besseren Schutz für Betroffene“, erklären die beteiligten Parteien. Die Demonstration knüpft an Proteste in anderen Städten an und setzt ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung.
Aus Sicht der Parteien braucht es jetzt konkrete politische Konsequenzen: Betroffene müssen schneller und wirksamer geschützt werden, insbesondere im digitalen Raum. Dazu gehören klare Rechtsansprüche auf Löschung und Unterstützung, eine konsequente Strafverfolgung auch bei neuen Formen digitaler Gewalt sowie verbindliche Regeln für Plattformen, um rechtswidrige Inhalte schneller zu entfernen. Ebenso notwendig sind mehr Prävention und Aufklärung, gerade für junge Menschen. Diese Anforderungen spiegeln auch die aktuelle gesellschaftliche Debatte wider, in der unter anderem strengere Regeln für Deepfakes, ein wirksamer digitaler Gewaltschutz und die konsequente Umsetzung bestehender Gesetze gefordert werden. „Es geht um Respekt, Sicherheit und die Würde jedes Menschen – online wie offline. Dafür stehen wir gemeinsam ein“, so die Parteien weiter.
Ort & Zeit der Kundgebung:
📍 Bonner Marktplatz
📅 Sonntag, 29. März
🕑 14:00 Uhr
Die Demonstration ist offen für alle. Die Parteien rufen dazu auf, gemeinsam ein starkes Zeichen gegen sexuelle und digitale Gewalt zu setzen.