Volt Deutschland stellt auf Bundesparteitag die Weichen für das Superwahljahr 2029

> Der Bundesvorstand ist mit Tim Marton (Bundesvorsitzender) und Rainer Tormin (Schatzmeister) wieder vollständig.
> Das Strategieprogramm “RE:CHARGE 2029” ebnet den Weg für die 2029 anstehenden Europa- und Bundestagswahlen.
> Gastgeber Volt Berlin schwört die Partei auf die Wahl zum Abgeordnetenhaus ein.

19. Apr 2026

Berlin, 19. April 2026. Der 16. ordentliche Bundesparteitag von Volt Deutschland markierte einen entscheidenden Meilenstein in der Organisationsgeschichte der paneuropäischen Partei. Zwischen intensiven internen Debatten und zukunftsweisenden Strategiebeschlüssen bewies die junge Partei die notwendige Reife, um den nächsten Schritt in der deutschen Parteienlandschaft zu gehen.

Der Auftakt des Parteitags war geprägt von einer lebhaften, leidenschaftlichen und offen geführten Debatte über die interne Führungskultur. Anstatt Differenzen zu übergehen, nutzte die Partei den Raum für eine ehrliche Bestandsaufnahme, um gestärkt in die kommenden Wahlzyklen zu gehen.

Am zweiten Tag standen zunächst mehrere Wahlen an. Nachdem schon vor einigen Monaten zwei Mitglieder des Bundesvorstands aus persönlichen Gründen ihre Ämter niedergelegt hatten, wurde das Führungsgremium nun wieder komplettiert. 

Hierbei setzt Volt auf eine Mischung aus bewährter Kontinuität und strategischer Expertise:

  • Tim Marton kehrt als Co-Vorsitzender in den Vorstand zurück und wird dort an der Seite von Luca Loreen Kraft die Partei führen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als ehemaliger Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen und früherer Bundesvorsitzender bringt er die nötige Besonnenheit und Vernetzung mit, um die Partei durch die anstehenden Wachstumsphasen zu steuern.

  • Rainer Tormin wurde zum neuen Bundesschatzmeister gewählt. Der bisherige Landesschatzmeister aus Hamburg bringt ein beeindruckendes politisches Profil mit: In den 80er Jahren war er Büroleiter des Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi, anschließend arbeitete der Jurist und Absolvent der Harvard Kennedy School of Government in verschiedenen Leitungspositionen in der öffentlichen Verwaltung. Seine jahrzehntelange administrative Erfahrung ist für Volt bei der Professionalisierung der Parteifinanzen von unschätzbarem Wert. 

 Tim Marton sagte nach seiner Wahl:

Wir haben auf diesem Parteitag gezeigt, dass wir auch schwierige Debatten nicht scheuen, sondern sie als Treibstoff für unsere Weiterentwicklung nutzen. Mein Ziel ist es, die Leidenschaft unserer Basis mit einer professionellen Struktur zu vereinen, damit Volt 2029 nicht mehr nur Impulsgeberin, sondern gestaltende Kraft in Deutschland sein wird.

Ein Meilenstein für Volt Deutschland war die Verabschiedung der Strategie “RE:CHARGE 29”. In einer ausführlichen Debatte wurden die organisatorischen, finanziellen und strategischen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Mit Blick auf die Europa- und Bundestagswahlen 2029 hat sich Volt ein klares Ziel gesetzt: Skalierung durch Professionalisierung, ohne die paneuropäische Identität zu verlieren.

Die europäische Dimension wurde durch den Besuch von Mels Klabbers, Co-Präsident von Volt Europa, unterstrichen. Er würdigte die Ergebnisse als „Fundament und wichtigen Schritt auf dem Weg zu erfolgreichen Europawahlen 2029 “.

Für den gastgebenden Landesverband begrüßten Anna Auerbach und Paul Loeper die rund 300 Delegierten aus ganz Deutschland. Das Spitzenduo für die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin im kommenden September schwor die Delegierten auf den Wahlkampf ein:

Wir brauchen dieses Mal nur 6000 Stimmen mehr als bei der letzten Europawahl, dann ist Volt im Berliner Abgeordnetenhaus!

Über Volt

Volt ist die pan-europäische politische Bewegung, die sich für ein vereintes, zukunftsfähiges Europa einsetzt. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden.

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Jörn Erdmann
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