Volt setzt Impuls für Bürger*innenbeteiligung zur Zukunft der Bonner Bühnen

Bonn, 26.06.2026 – Nach der intensiven Debatte im Kulturausschuss zur Zukunft der Bonner Bühnen am 25.6.26 begrüßt Volt im Bonner Stadtrat, dass nun ein strukturiertes Verfahren der Bürger*innenbeteiligung vorbereitet wird. Für Volt ist entscheidend, dass die Beteiligung transparent, dialogorientiert und umsetzbar gestaltet wird – und dass ihre Ergebnisse sichtbar in die politischen Beratungen einfließen.

26. Jun 2026

Die Zukunft der Bonner Bühnen ist eine weitreichende kulturpolitische und finanzielle Weichenstellung für die Stadt. Volt hatte dafür mit dem Antrag zum Bürger*innenrat ein losbasiertes Beteiligungsformat vorgeschlagen, damit nicht nur die lautesten Stimmen gehört werden, sondern eine vielfältige Gruppe von Bonner Bürger*innen informiert beraten und Empfehlungen erarbeiten kann. Im Ausschuss wurde dieser Ansatz parteiübergreifend und von der Verwaltung positiv aufgenommen. Bürger*innenbeteiligung und hierbei auch losbasierte Formate (Planungszellen) sollen im weiteren Verfahren eine zentrale Rolle spielen.

„Volt hat den Impuls gesetzt, Bürgerbeteiligung bei den Bonner Bühnen sauber aufzusetzen. Beteiligung und Tempo schließen sich nicht aus – wenn Rahmenbedingungen und Leitfragen klar sind, kann ein losbasiertes Beteiligungsverfahren zügig zu tragfähigen Empfehlungen kommen. “, sagt Uwe Feddern, Sprecher für Volt im Bonner Stadtrat.

Volt setzt sich dafür ein, dass im weiteren Prozess Informationsgrundlagen ausgewogen aufbereitet sind und die Empfehlungen der Bürger*innen nachvollziehbar in die Ratsentscheidung einbezogen werden. Gleichzeitig soll das Verfahren so gestaltet sein, dass es den Entscheidungsprozess nicht unnötig verzögert, sondern ihn durch bessere Abwägung und höhere Akzeptanz stärkt.

Als nächsten Schritt will Volt die Ausgestaltung des Beteiligungsverfahrens konstruktiv begleiten und einen Austausch zur konkreten Umsetzung unterstützen.

Foto Credit: Georg Haubrock