Karin Langer

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“Ich kann das und zusammen können wir es noch besser.”

Alter: 55

Wohnort: Bonn

Listenplatz: 28

💜 Herzensthema

Lebenswerte Städte für alle

💼 Beruf

Berufsschullehrerin

📖 Biografie

Ich wurde 1968 in Hong Kong als dritte von drei Töchtern geboren, habe in Leverkusen. Abitur gemacht und dann eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Studiert habe ich 3 mal und das immerhin 2 mal mit Abschluss: als Diplom-Oecotrophologin und im Zusatzstudium Wirtschafts- und Arbeitsrecht.

Nach ein paar Jahren im Personalmanagement im Einzelhandel und in der Gebäudereinigung habe ich dann Referendariat gemacht und unterrichte nun Gesundheitswissenschaften, Bio und Mathe. Meine wunderbaren Kinder sind inzwischen 19, 23 und 29 Jahre alt. Seit 9 Jahren mache ich Kommunalpolitik, erst für die Grünen und seit drei Jahren für Volt und zwar als Sprecherin im Ausschuss für Mobilität und als Bezirksverordnete in Bonn.

📢 Politische Motivation

Wichtig sind mir Kinder und die Bekämpfung der Kinderarmut. Kinderarmut ist niedrig in Finnland. So gut wie in Finnland will ich das auch für die Kinder in Deutschland, in Rumänien und in ganz Europa hinkriegen. Bildung ist mir wichtig. In Deutschland läuft zwar so manches schief, wie z.B., dass hier Kinder nach der Grundschule selektiert werden. Aber die Vielfalt an Berufsschulen bietet durchaus gute Bildungschancen. Und mit Volt klappts dann auch mit der Digitalisierung.

Aber wofür ich am meisten brenne ist: Mobilität. Ich kämpfe seit 9 Jahren auf kommunaler Ebene für eine sozial gerechte und nachhaltige Mobilität und das will ich im Europaparlament fortsetzen. Ich will viel: Ich will Schienennetzte, die nicht länger an Staatsgrenzen enden. Ich will, dass Menschen, die im Rollstuhl sitzen, mit dem Zug nicht weiter fahren müssen als geplant, nur, weil der Aufzug am Zielbahnhof kaputt ist; Ich will ein Tempolimit auf allen Autobahnen Europas, nicht nur auf fast allen; Zugfahrkarten müssen billiger sein als Flugtickets. Das wäre mit einer guten Steuerpolitik sogar leicht umzusetzen. Wir brauchen eine Steuerpolitik, in der es keine Steuerflucht mehr gibt. Steuerflucht lohnt sich nicht in einem solidarischen Europa. 

Am rechten Rand heißt es: „Die Wissenschaft ist sich nicht einig, ob die Klimakrise menschengemacht ist.“ So ein Schwachsinn! Die Wissenschaft ist sich einig und die Warnungen sind laut und eindeutig, wir müssen aber auch auf sie hören. Und diesen Streit um die Reihenfolge der Maßnahmen, also, ob wir nun zuerst die Flüge mit Privatjets verbieten sollen oder zuerst die Plastiktüten für Biotomaten, dürfen wir uns nicht länger leisten. Dieses Hickhack kostet Menschenleben, heute schon und morgen erst recht. Ich will, dass wir in Europa gemeinsam alle Hebel gleichzeitig in Bewegung setzen, um die weltweit größte Herausforderung der Erde zu meistern.

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