Volt im Römer bestätigt - Ein klares Signal für ein Frankfurt, das funktioniert

Volt steht nach dem Trendergebnis bei 4,7 Prozent

16. Mär 2026

Frankfurt am Main, 16.03.2026 - Zur gestrigen Kommunalwahl trat Volt in Frankfurt mit 39 Kandidierenden zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung, mit 49 Kandidierenden in acht Ortsbeiräten und mit 13 Kandidierenden zur Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung an. Mit einem Trendergebnis von 4,7 Prozent setzt Volt ein klares Zeichen für eine progressive und pro-europäische Politik, welche über den Tellerrand und die Stadtgrenze hinaus schaut. Unsere konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit ist bei den Wählenden angekommen, denn Volt im Römer hat als einzige Regierungspartei Zuwächse erreicht.

Volt Frankfurt erzielte bei der letzten Kommunalwahl 2021 3,7% für die Stadtverordnetenversammlung und konnte mit vier Mitgliedern eine eigene Fraktion bilden. Dieses Ergebnis wurde zur Europawahl mit 6,3% für das Europaparlament übertroffen. Drei Personen konnte Volt mit dem Ergebnis der Europawahl aus Deutschland in das europäische Parlament entsenden. Da Volt als einzige Partei europaweit mit den gleichen Zielen antrat, gehörten die zwei Wahlsieger*innen aus den Niederlanden ebenfalls dazu. Volt stellt somit aktuell fünf Mitglieder des Europäischen Parlaments. Den Aufwärtstrend konnte Volt Frankfurt nun kommunal fortsetzen. 

Seit 2021 war Volt im Frankfurter Römer mit vier Mitgliedern vertreten und hat unmittelbar Verantwortung als Teil der Regierungskoalition übernommen. Tim Englert (Listenplatz 2) blickt in die Zukunft:

Frankfurt hat uns bestätigt, dass die Klimakrise weiterhin viele Menschen beschäftigt. Best-Practices wie Superblocks, getrennte Radinfrastruktur oder All-Ride Ampelphasen, eine Umgestaltung unseres Straßenraums weg vom Auto und hin zu Begrünung und Begegengungsräumen aber auch große Würfe wie die Subventionierung des Deutschlandticket für eine hürdenfreie Nutzung des ÖPNV, werden als sinnvolle Lösungen gesehen. Wir werden mit der neuen Fraktion weiter progressive und pragmatische Politik vorantreiben und die Verkehrswende für alle gestalten.

Tiara Mengel (Listenplatz 3) ergänzt,

Wir freuen uns total über die Verbesserung und das entgegengebrachte Vertrauen. Wir sind bereit, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und wollen unsere sozialen Schwerpunkte setzen, ob es die Sichtbarkeit der queeren  Community, der Zusammenhalt in der Zivilgesellschaft und die Stärkung der intersektionalen Arbeit ist. Wir wollen echte Chancengerechtigkeit für alle Menschen schaffen und Armut sowie Ausgrenzung bekämpfen. Besonders der Anschluss für Geflüchtete und Jugendliche steht bei uns im Fokus. Teilhabe in der Gesellschaft ist für uns zentral, damit Frankfurt für alle Menschen funktioniert.

Die Algorithmen sozialer Medien zeigen uns immer wieder die gleichen Perspektiven. Echter Austausch bleibt dabei auf der Strecke. Unsere kulturellen Räume bieten einen Ausweg aus diesen digitalen Echokammern: Hier begegnen sich Menschen offen, entdecken neue Perspektiven und kommen miteinander ins Gespräch. Deshalb stärken wir die freie Szene, bauen Schulaulen für Theaterprojekte aus und treiben den Kulturcampus voran. Gleichzeitig braucht unsere Stadt eine starke Gesundheitspolitik, etwa im Bahnhofsviertel, wo uns die Droge Crack vor große Herausforderungen stellt. Wir müssen den Frankfurter Weg konsequent weiterentwickeln, mit Mikrohandel und Drugchecking. Ob kulturelle Vielfalt oder gesundheitliche Sicherheit: Wir sorgen dafür, dass Frankfurt für alle ein Ort des Miteinanders und der Chancen bleibt,

sagt Philipp Winghart (Listenplatz 4).

Grit Winkler (Listenplatz 5) erklärt,

Wir wollen Frankfurt auch im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung und mit bezahlbaren Wohnraum voranbringen. Frankfurt funktioniert nur, wenn wir eine Stadt für alle sind und Fortschritte machen. Unsere Wohnungspolitik setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen: ein kommunales Umzugskettenmanagement, ein gut ausgestatteter Liegenschaftsfonds und eine kommunale Wohnanleihe sind dabei wesentliche Elemente.

Das Wahlergebnis zeigt jetzt schon, dass unsere pragmatischen Ansätze Anklang finden. Unser sozialliberales Programm hat eine Lücke besetzt, die andere hinterlassen. Mir persönlich ist es noch wichtig weiterhin Frankfurt wieder zu einer Stadt zu machen, deren Clubkultur und generelles Angebot für junge Menschen dem gerecht wird, was in einer Metropole unseres Formats erwartet wird. Junge Menschen erwarten auch weiterhin von uns junge Politik,

ordnet Leonard Kramer (Listenplatz 6) ein.

“Wir haben bereits im Trendergebnis mehr Vertrauen erhalten, als 2021. Das bestätigt uns und unsere Arbeit", erklärt Eileen O’Sullivan (Listenplatz 1). “In den letzten fünf Jahren haben wir aus der Fraktion und im Dezernat zahlreiche Transformations-Projekte angestoßen und Grundlagenarbeit geleistet. Wir sind hier, um weiter Verantwortung zu übernehmen, die Stadt und Region voranzubringen und in Gesprächen mit anderen Parteien gemeinsam die besten Lösungen aus ganz Europa nach Frankfurt zu bringen. Unsere Zugewinne als einzige Regierungspartei verdeutlichen den Anspruch.“

Über 50 aktive Mitglieder haben den Wahlkampf unterstützt, Plakate gehängt, Flyer verteilt und standen den Bürgerinnen und Bürger auf der Straße an mehr als 50  Infoständen für den Austausch zur Verfügung,

sagt Sebastian Panschar, stellv. Local Lead Volt Frankfurt.

Ein besonderer Dank gilt unseren Kandidierenden, die sich auf täglichen Paneldiskussionen und Veranstaltungen den Fragen der Stadtgesellschaft gewidmet haben." Wichtig war uns hierbei auch zuzuhören und unsere Ideen zu erklären,

so Veronika Dörffler, Co-Local Lead Volt Frankfurt.

“Besonders freut uns das starke Abschneiden in den Ortsbeiräten“, erklärt Christian Tobias Pfaff - Co-Local Lead Volt Frankfurt. “Nach den ersten Ergebnissen gehen wir davon aus, künftig in sieben statt bisher drei Ortsbeiräten vertreten zu sein. Das zeigt, dass unsere Politik vor Ort immer mehr Unterstützung findet. Gleichzeitig eröffnet uns die stärkere Präsenz die Möglichkeit, noch näher an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Ortsbezirken zu arbeiten.”

Volt betont, auch künftig auf pragmatische und lösungsorientierte Politik zu setzen. Ziel ist es, konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen und die Interessen der Stadtteile aktiv in die kommunalpolitische Arbeit einzubringen.

Unsere Mitglieder haben gestern nach dem letzten Endspurt eine Pause verdient. Wir freuen uns, mit Ihnen und unseren Kandidierenden am kommenden Wochenende gemeinsam das Ergebnis zu feiern und die weitere Zukunft zu planen sowie neue Mitglieder und Unterstützende zu begrüßen,

sagt Katharina Zelies, stellv. Local Lead Volt Frankfurt. 

Die nächsten Schritte sind daher eine erste Betrachtung des Trendergebnisses. 2021 hat Volt weitere Stimmen aus veränderten Wahlzetteln erhalten, die nun in den kommenden Tagen ausgezählt werden. Volt Frankfurt sieht nun gespannt auf die Auszählung, die amtlichen Ergebnisse der StVV, KAV und den Ortsbeiräten. Zeitnah werden erste Gespräche mit den demokratischen Parteien beginnen und die neue Fraktion sowie die bestätigten Mandatstragenden werden sich zusammenfinden und in den Austausch mit der Partei treten für die kommenden Schritte.