Was junge Generationen wirklich brauchen

Ob Rentenpolitik oder Wehrpflichtdebatte – zu oft reagiert die Politik mit kurzfristigen Maßnahmen auf langfristige Probleme. Die Folgen tragen vor allem junge Menschen:

30. Dez 2025

Höhere finanzielle Lasten, weniger Planungssicherheit, eingeschränkte Perspektiven. Statt echte Reformen anzugehen, werden Verantwortung und Risiken in die Zukunft verschoben.

Wir müssen politische Antworten generationengerecht und zukunftsorientiert denken. Politische Entscheidungen dürfen nicht zu Lasten nachfolgender Generationen getroffen werden,

sagt Luca Loreen Kraft, Bundesvorsitzende Volt Deutschland.

Es geht darum, heute Verantwortung zu übernehmen, statt Probleme einfach weiterzureichen.

Keine Politik auf Kosten der Zukunft

Sowohl das aktuelle Rentenpaket als auch die Debatte über Wehr- oder Dienstpflicht folgen demselben Muster: Strukturelle Probleme werden nicht gelöst, sondern vertagt. Die Rechnung zahlen nachfolgende Generationen. In der Rentenpolitik bedeutet das steigende Beiträge bei unsicherer Perspektive. In der Sicherheitspolitik setzt man auf Pflichtdienste statt auf attraktive, professionelle Strukturen.

  • Volt steht für einen Politikwechsel: Generationengerechtigkeit heißt, Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen. Generationengerechtigkeit heißt, heute Verantwortung zu übernehmen, damit morgen mehr bleibt als leere Versprechen.

Perspektiven statt Zwang

Junge Menschen brauchen keine Pflichtjahre, sondern echte Chancen: Zeit für Bildung, Berufseinstieg und Vermögensaufbau. Planbare soziale Sicherung im Alter. Freiwilliges Engagement, das anerkannt und fair entlohnt wird.

Zwang, ob durch ein unausgewogenes Rentensystem oder durch Dienstpflichten, untergräbt das Vertrauen in den Staat. Motivation, Engagement und Solidarität entstehen nicht durch Verpflichtung, sondern durch gute Rahmenbedingungen.

Faire Lastenverteilung statt einseitiger Belastung

Ein zukunftsfähiger Sozialstaat braucht Ehrlichkeit darüber, wer welche Lasten trägt. Heute fehlt diese Transparenz sowohl in der Rentenfinanzierung als auch in der Sicherheits- und Engagementpolitik.

  • Volt fordert transparente Generationenbilanzen, faire Beteiligung aller Altersgruppen, Startchancen von Anfang an etwa durch staatlich unterstützten Vermögensaufbau, sowie freiwillige, gut ausgestattete Engagement- und Berufsmodelle statt Zwangsdienste. So entsteht Vertrauen in staatliches Handeln und langfristige Stabilität.

Europas Zukunft ist die Zukunft der jungen Generation

Arbeitsmärkte, Renten, Sicherheit und Fachkräftesicherung sind längst europäisch. Nationale Alleingänge, ob bei Renten oder Wehrpflicht, greifen zu kurz und ignorieren die Realität junger Menschen, die europäisch leben, lernen und arbeiten.

  • Volt denkt Zukunft europäisch: mit portablen Rentenansprüchen, europäischer Fachkräfte- und Arbeitsmarktpolitik, sowie einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur.

Wer jungen Generationen echte Perspektiven geben will, muss Europa als Teil der Lösung begreifen – nicht als Randnotiz.

Volt steht für Politik mit Verantwortung – heute und morgen.

  • Nicht Verschieben, sondern Gestalten.

  • Nicht Zwang, sondern Perspektiven.

  • Nicht national, sondern europäisch.

Über Volt

Volt ist eine paneuropäische politische Bewegung, die sich für ein vereintes, zukunftsfähiges Europa einsetzt. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden.

Für Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne bei:

Jörn Erdmann
Presseteam Volt Deutschland
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