Volt fordert mehr Zusammenarbeit - Politischer Aschermittwoch nicht mehr zeitgemäß
Deutschland und Europa brauchen Lösungen statt Schlagabtausch. Ein Karnevals-Statement, das ohne Anschuldigungen und Beleidigungen auskommt.
Berlin, 18. Februar 2026 – Die paneuropäische Partei Volt hält den politischen Aschermittwoch in seiner heutigen Form für überholt. In einer Zeit zunehmender Polarisierung und wachsender Politikverdrossenheit fordert Volt mehr konstruktive Zusammenarbeit statt ritualisierter verbaler Angriffe.
Wir wollen keine Spaßbremsen sein,
sagt Victoria Fridau, stellvertretende Bundesvorsitzende von Volt.
Aber die immer gleichen persönlichen Angriffe und Schuldzuweisungen unter dem karnevalistischen Freifahrtschein schüren nur den Unmut der Wähler*innen. Politik muss Lösungen liefern – nicht Schlagzeilen.
Volt setzt daher bewusst ein anderes Zeichen – mit einem Aschermittwochs-Statement ohne Beleidigungen:
„Freundlich die Wahrheit sagen“ – das Volt-Statement zum Aschermittwoch
Der politische Aschermittwoch gilt traditionell als Tag der klaren Worte. Wir nutzen ihn ganz untraditionell für eine klare und respektvolle Analyse:
Deutschland ist ein Land, das vieles kann, außer schnelle Entscheidungen. Wenn wir ein Problem sehen, gründen wir einen Arbeitskreis. Wenn es dringend ist, zwei. Und wenn es ganz dringend ist, dann prüfen wir erstmal, ob wir überhaupt zuständig sind.
Wir streiten in Deutschland nicht über Ideen. Wir streiten darüber, wer sie am langsamsten umsetzt.
In Berlin wird gestritten, beleidigt und eskaliert, als wäre Politik ein Staffelfinale im Privatfernsehen. Nur leider mit echten Konsequenzen für die Menschen im Land..
Doch die Bürger*innen haben genug von diesem Theater. Sie wollen Respekt, Verlässlichkeit und konkrete Lösungen.
Immerhin hat der Bundestag die Schuldenbremse gelockert. Deutschland hat jetzt Geld für Investitionen. Aber in Berlin scheut man vor einer wirklich nachhaltigen Idee, die groß genug für 500 Milliarden Euro ist, zurück. Fakt ist: Geld allein modernisiert kein Land. Denn was passiert jetzt?
Der Bund sagt: „Wir investieren!“
Die Länder sagen: „Wir koordinieren!“
Und die Kommunen sagen: „Schön. Und wer trägt die Last vor Ort?“
Gleichzeitig setzt die Bundesregierung auf Zukunftstechnologien wie KI und Quantentechnologie. Sehr schön. Aber leider scheint das Faxgerät für die Forschungsaufträge gerade kaputt zu sein. Und die Kommunen, die das umsetzen sollen, füllen gerade verzweifelt ihre Lottoscheine aus, um die lokalen Budgets zu sichern.
Das Problem ist nicht, dass wir kein Geld haben. Das Problem ist, dass unser Staat so chaotisch organisiert ist wie ein Puzzle ohne Vorlage. Wir brauchen keine halben Reformen.
Wir brauchen eine Staatsreform, die diesen Namen wirklich verdient.
Klare Zuständigkeiten. Digitale Prozesse von Anfang bis Ende. Und Kommunen, die nicht am Limit arbeiten, während in Berlin praxisfremde Strategien geschrieben werden.
Volt ist angetreten, um Europa zu verändern und nicht um uns selbst zu verwalten.
Und lieber Friedrich Merz, Glückwunsch zur Erkenntnis, wie wichtig ein starkes Europa ist. Jetzt müssen auf diese Worte endlich Taten folgen: mit echten europäischen Investitionen, einer gemeinsamen Klimapolitik, digitaler Souveränität und starken, direkt handlungsfähigen EU-Institutionen statt nationalem Klein-Klein.
In diesem Sinne: Auf ein Land und ein Europa, das endlich ins Machen kommt!“
Über Volt
Volt ist die pan-europäische politische Bewegung, die sich für ein vereintes, zukunftsfähiges Europa einsetzt. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden.
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Jörn Erdmann
Presseteam Volt Deutschland
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