Statement zum Terror gegen Israel

Die terroristischen Angriffe der Hamas und anderer Terrororganisationen auf Israel sind zutiefst verabscheuungswürdig.

7. Okt 2023

Die terroristischen Angriffe der Hamas und anderer Terrororganisationen auf Israel sind zutiefst verabscheuungswürdig und müssen scharf verurteilt werden. Als Partei stehen wir unverbrüchlich zum Existenzrecht Israels und wollen nachdrücklich das Recht auf Selbstverteidigung unterstreichen.

Vor genau 50 Jahren begann der Jom Kippur Krieg und ein zentrales Trauma Israels wiederholt sich. Dass dieser Angriff am jüdischen Feiertag Simchat Tora und dem Ruhetag Schabbat stattfindet, zeigt, dass dieser Terror gezielt geplant ist. Es gibt unzählige Tote, Verletzte und Verschleppte. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass diese Terrorakte Gegenwehr und darauffolgende Vergeltungsakte nach sich ziehen und sich auf die ganze Region ausbreiten könnten - wir hoffen inständig, dass dies noch verhindert werden kann.

Es ist dringend erforderlich, dass Nancy Faeser sofortige Maßnahmen ergreift, um den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen in Deutschland zu gewährleisten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Entwicklungen im Nahen Osten auch eine Reaktion hierzulande hervorrufen werden. Es ist uns wichtig, dass wir als vielfältige Gesellschaft solidarisch sind. Es kann keine Sympathien für Terrorismus geben, sondern wir sollten gemeinsam dafür kämpfen, dass Toleranz und Miteinander die Oberhand behalten.

Wir fordern eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats, um die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten zu erörtern und Maßnahmen zur Beendigung des Terrors und zur Förderung des Friedens zu diskutieren. Es ist wichtig zu betonen, dass dieser Terror letztendlich auch die palästinensische Zivilbevölkerung schwer trifft.

Es ist klar, dass die internationale Gemeinschaft in dieser Angelegenheit versagt hat. Wir appellieren an alle Nationen, gemeinsam zu handeln und die Bemühungen um Frieden und Stabilität in dieser Region zu verstärken. Sie sollten sich nicht mehr vor ihrer internationalen Verantwortung wegducken. Es ist an der Zeit, die Gewalt zu beenden und einen Weg zu finden, um zu einem gerechten und dauerhaften Frieden für die gesamte Region beizutragen.

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Gina Nießer
Presseteam Volt Deutschland
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