Stefanie Wagner
“Eine Stadt, die lebens- und liebenswert ist.”
Jahrgang: 1975
Beruf: Nachhaltigkeits- und Marketingmanagerin
Wohnort: Darmstadt, Eberstadt
Wie bist du auf Volt aufmerksam geworden und was hat dich dazu gebracht, beizutreten? – “Ich bin während des Kommunalwahlkampfs 2021 auf Volt aufmerksam geworden. Die auffällige Plakatgestaltung und Sprüche wie ‘Radfahren wie in Kopenhagen’ haben mich sofort angesprochen. Das pragmatische Vorgehen von Volt, der europäische Best-Practice-Ansatz und die Tatsache, dass Volt eine gesamteuropäische Partei ist, haben mich fasziniert – das fühlte sich für mich natürlich und zielführend an, ganz anders als die oft leeren Versprechen anderer Parteien. Wichtige inhaltliche Kriterien für meine Entscheidung waren ein klares Bekenntnis zu nachhaltiger Wirtschaft, emissionsarmer Mobilität und sozialem Miteinander. Auch die angestrebte Parität zwischen Frauen und Männern finde ich bei Volt vorbildlich. Den letzten Ausschlag gab die Mitgliederstruktur von Volt: Hier sind überproportional viele junge Menschen aktiv. Die junge Generation muss meinen Augen viel stärker in Entscheidungen eingebunden werden, die sich auf ihre Zukunft auswirken.”
Was ist deine Motivation, bei Volt mitzumachen? – “Ich möchte mich aktiv für mehr Klimaschutz und gegen den Rechtsruck engagieren. Das beste Mittel gegen politische Frustration ist, selbst anzupacken – deshalb bin ich bei Volt dabei.”
Warum wolltest du in den ehrenamtlichen Magistrat? – “In erster Linie wollte ich selbst erleben, wie Politik vor Ort funktioniert. Gerade bei Themen wie Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung möchte ich nicht nur von außen kommentieren, sondern aktiv mitgestalten. Meine Lebens- und Berufserfahrung kann dabei helfen, zu guten Entscheidungen beizutragen. Zugleich empfinde ich es als großes Privileg, in meiner Rolle als ehrenamtliche Stadträtin unsere Stadt auch nach außen vertreten zu dürfen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Menschen im Magistrat, die – trotz unterschiedlicher Blickwinkel – alle an einem Darmstadt arbeiten, das lebenswerter wird.”
Wie hilft dir dein Beruf bei der politischen Arbeit weiter? – “Als Nachhaltigkeits- und Marketingmanagerin habe ich einerseits einen Blick für das Große und Ganze und kann andererseits gut mit Menschen aus unterschiedlichen Gruppen umgehen – und sie für gemeinsame Ziele mitnehmen. Empathie und Neugier sind in meinem Beruf essenziell – auch das Finden und Umsetzen von Lösungen für neue Herausforderungen wie Klimaschutz und Klimafolgenanpassung gehören in meinem Beruf zum Alltag und werden mir auch im Magistrat helfen. Neben meinen beruflichen Erfahrungen fließen auch meine Perspektiven als Bürgerin im Stadtteil, als Mutter, als Gründerin und Pendlerin in die politische Arbeit ein.”
Ein ideales Darmstadt in einem Wort oder Satz? – “In unserem Programm zur Kommunalwahl haben wir Visionssätze und Statements formuliert. Mein Lieblingssatz lautet: ‘Eine Stadt, die lebens- und liebenswert ist’.”