Spandau: Mobilität
2025 wurde in Spandau kein neuer Kilometer im Vorrang- oder Ergänzungsnetz fertiggestellt. Berlinweit ein Negativrekord. Projekte wie am Rathausplatz und an der Heerstraße müssen endlich auf die Straße gebracht und sichere Fahrradgaragen an wichtigen Knotenpunkten geschaffen werden.
26. Juli 2026
Die Siemensbahn: Mehr als drei Bahnhöfe
Wir machen aus der Siemensbahn eine echte Anbindung für Siemensstadt, Gartenfeld und perspektivisch den ganzen Norden.
Reaktivierung nutzen: Ab Ende 2029 sollen S-Bahnen im 10-Minuten-Takt über die barrierefreien Bahnhöfe Wernerwerk, Siemensstadt und Gartenfeld rollen (15 Minuten zum Hauptbahnhof, bis zu 40.000 Fahrgäste täglich).
Bezirkspflichten erfüllen: Volt sorgt für attraktive und sichere Bahnhofsumfelder mit guter Beleuchtung, verlässlichen Zubringerbussen und ausreichend Fahrradstellplätzen an allen drei Stationen.
Baustellenkoordination & Streckenverlängerung: Wir fordern transparente Kommunikation während der Bauarbeiten sowie die verbindliche Weiterverfolgung der Verlängerung Richtung Wasserstadt Oberhavel und Hakenfelde.
Die U7 nach Heerstraße Nord und starke Busse für den Westen
Wilhelmstadt, Staaken und die Heerstraße Nord hängen komplett am Bus. Das ändern wir – kurzfristig und langfristig.
U7-Verlängerung vorantreiben: Volt fordert die zügige Veröffentlichung der Grundlagenuntersuchung und den verbindlichen Übergang in die nächste Planungsphase für eine echte Schienenperspektive.
Sofortige Verbesserung des Busverkehrs: Da der U-Bahn-Bau Jahre braucht, setzen wir sofort auf dichtere Takte und verlässlichere Anschlüsse für das Falkenhagener Feld und Staaken.
Staufrei vorankommen: Einrichtung von Busspuren und Ampelvorrang auf den überlasteten Hauptachsen, damit Busse nicht mehr im Stau feststecken.
Gatow und Kladow: Flexibel angebunden statt abgehängt
Wo der Linienbus an seine Grenzen kommt, ergänzen flexible Angebote den Takt.
Verlässlicher Takt & Fähranbindung: Höhere Zuverlässigkeit auf bestehenden Buslinien und die Sicherung des Anschlusses an die Fähre nach Wannsee als vollwertiger Bestandteil des ÖPNV.
On-Demand-Angebote prüfen: Einführung eines flexiblen Bedarfsverkehrs per App nach Berliner Vorbild, um Fahrten zu bündeln und Lücken zwischen den Linien im Spandauer Süden zu schließen.
Autofreie Alternative: Das eigene Auto am Stadtrand verzichtbar machen, ohne dass Wege zur Expedition werden.
Radwege: Das Schlusslicht ablegen
Null neue Radweg-Kilometer im Jahr 2025: Damit muss Schluss sein.
Projekte endlich umsetzen: Festgefahrene Vorhaben (wie am Rathausplatz und der Heerstraße) werden mit klaren Zeitplänen und transparentem Fortschritt auf die Straße gebracht.
Fördergelder & Kapazitäten: Systematischer Abruf aller Bundes- und Landesmittel sowie gezielter Aufbau von Planungskapazitäten im Bezirksamt.
Sichere Abstellanlagen: Bau von Fahrradgaragen an zentralen Knotenpunkten wie dem Bahnhof Rathaus Spandau und den S-Bahnhöfen.