Volt verpasst Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus, zieht aber erstmals in Bezirksparlamente ein

Der erste Einzug der Partei in die Berliner Bezirksverordnetenversammlungen zeigt: Der Wandel in Berlin ist möglich. Volt will jetzt auf diesem Ergebnis aufbauen.

21. Sep 2026
Das Rote Rathaus in Berlin, ein historisches Backsteingebäude mit markantem Uhrturm und spitzbogenförmigen Fenstern. Vor dem Gebäude sind Flaggenmasten mit der EU-, deutschen und der Berliner Flagge zu sehen.

Volt hat bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2,1 % der Zweitstimmen erreicht und den Einzug damit verfehlt. Bei den zeitgleich stattfindenden Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen gelang Volt Berlin jedoch ein historischer Erfolg.

Die Partei zog nach dem vorläufigen Endergebnis erstmals in vier von zwölf Bezirksverordnetenversammlungen ein, mit insgesamt sechs Sitzen: Pankow (2 Sitze), Friedrichshain-Kreuzberg (2), Mitte (1) und Charlottenburg-Wilmersdorf (1).

Volt dankt allen Wähler*innen, die der Partei ihre Stimme gegeben haben. Im Vergleich zur Wiederholungswahl 2023 konnte Volt sein Ergebnis mehr als verdoppeln. Dank gebührt auch dem großen Team aus Freiwilligen, das Infostände organisiert, plakatiert und unzählige Gespräche geführt hat, unter anderem auf Märkten, in Wohnzimmern, auf LinkedIn sowie während einer Wahlkampf-Bus-Tour durch die Stadt.

„Ob im Abgeordnetenhaus oder in den Bezirksverordnetenversammlungen – für uns kommt es darauf an, Probleme in dieser Stadt zu lösen", sagt Anna Auerbach, Spitzenkandidatin von Volt. „Damit können wir jetzt anfangen und zeigen, dass wir die Stimmen und das Vertrauen der Wähler*innen verdient haben. Wir stehen für konkrete Veränderung und daran wollen wir uns messen lassen." 

„Wir haben den Menschen nicht nur genau zugehört, was sie sich für ein lebenswertes, zukunftsorientiertes Berlin wünschen", sagt Paul Loeper, Spitzenkandidat von Volt. „Wir bieten ihnen auch konkrete Lösungen an, die in anderen Städten bereits funktionieren. Mit dem Einzug in die Bezirksverordnetenversammlungen sind wir jetzt zum ersten Mal Teil der Berliner Kommunalpolitik, und wir sind bereit loszulegen."

Der Landesvorstand von Volt Berlin erklärt: „In den vergangenen Monaten haben wir gemerkt, wie etwas in Bewegung gekommen ist, an den gestiegenen Mitgliederzahlen genauso wie bei den vielen positiven Gesprächen mit Bürger*innen. Wir konnten unser Ergebnis in der Stadt mehr als verdoppeln. Der Einzug in insgesamt vier BVVen gibt uns die Möglichkeit, uns für die Menschen vor Ort ins Zeug zu legen." 

Die Partei kündigt an, ihre neue Vertretung in den Bezirksverordnetenversammlungen zu nutzen, um sich dort für die zentralen Anliegen ihres Wahlprogramms einzusetzen: eine digitale, schnellere Verwaltung, bezahlbaren Wohnraum, eine mutige Wirtschaftspolitik, bessere Bildungschancen, zuverlässige Mobilität und ein sauberes Berlin.

Über Volt

Volt ist die erste paneuropäische Partei und tritt seit 2017 grenzüberschreitend für eine innovative und sozial gerechte Politik an. Vom Europäischen Parlament bis in die Kommunen bringen wir bereits heute konkrete Lösungen voran. Zur Abgeordnetenhauswahl 2026 kandidierte Volt Berlin erstmals in allen 78 Wahlkreisen der Stadt und zog in Pankow, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf in die Bezirksparlamente (BVVen) ein. Weitere Informationen finden Sie hier: https://unfuck.berlin/