Beate Ando
Direktkandidatin für den Wahlkreis 33 - Baden-Baden bei der Landtagswahl 2026
Warum ich kandidiere
Baden‑Württemberg ist ein starkes, innovatives Land – doch diese Stärke kommt nicht bei allen Menschen gleichermaßen an. Herkunft, Bildungschancen, oder Einkommen entscheiden noch immer zu oft über Lebenswege. Gleichzeitig steht unser Wirtschafts‑ und Gesellschaftsmodell unter Druck: globale Konkurrenz, digitale Transformation, Klimakrise und der wachsende Rechtsextremismus fordern klare Antworten und Engagement. Ich kandidiere für den Landtag, weil ich überzeugt bin: Baden‑Württemberg ist ein wirtschaftlich starkes Bundesland, das den aktuellen Herausforderungen kann nur begegnen kann, wenn es gerechter, wettbewerbsfähiger und europäischer wird – wenn wir Politik neu denken.
Meine Herzensthemen
1. Chancengleichheit – Talent darf nicht verloren gehen
Jedes Kind in Baden‑Württemberg soll unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund die gleichen Chancen haben. Dafür setze ich mich ein für:
frühzeitige und hochwertige Bildung von der Kita bis zur Hochschule,
eine Schule, die fördert statt aussortiert,
gezielte Unterstützung für Familien, Alleinerziehende und Menschen mit geringem Einkommen.
Chancengleichheit ist kein Sozialthema am Rand – sie ist die Grundlage für Innovation, Zusammenhalt und wirtschaftlichen Erfolg.
2. Wettbewerbsfähigkeit – Innovation mit Verantwortung
Baden‑Württemberg lebt von seiner Wirtschaftskraft. Diese müssen wir sichern, ohne soziale oder ökologische Verantwortung auszublenden. In Anlehnung an das Wahlprogramm von Volt bedeutet das:
bessere Bedingungen für Start‑ups, Mittelstand und Forschung,
weniger Bürokratie, mehr digitale Verwaltung,
gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien, Bildung und nachhaltige Infrastruktur.
Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist kein Selbstzweck – sie schafft gute Arbeitsplätze und finanziert unseren sozialen Zusammenhalt.
3. Europa – Lösungen über Grenzen hinweg
Viele der Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht auf Landes‑ oder Bundesebene allein lösen. Ich stehe für ein Baden‑Württemberg, das Europa nicht nur bekennt, sondern lebt:
enge Zusammenarbeit mit europäischen Regionen,
europäische Lösungen für Klimaschutz, Migration, Sicherheit und Digitalisierung,
mehr europäische Perspektiven in Bildung, Ausbildung und Verwaltung.
Europa ist kein fernes Projekt – es ist unser gemeinsamer Gestaltungsraum.
4. Kampf gegen Rechtsextremismus – Demokratie schützen
Rechtsextremismus bedroht unsere offene Gesellschaft und unsere Demokratie. Wegschauen ist keine Option. Ich setze mich ein für:
konsequente Prävention durch politische Bildung und Aufklärung,
klare Kante gegen Hass, Hetze und Diskriminierung,
starke demokratische Institutionen und eine wehrhafte Zivilgesellschaft.
Demokratie lebt vom Mitmachen – und vom Mut, Haltung zu zeigen.
Mein Politikverständnis
Volt steht für eine neue Art von Politik: pragmatisch, evidenzbasiert und lösungsorientiert. Statt ideologischer Gräben setze ich auf Zusammenarbeit über Ebenen und Parteigrenzen hinweg. Mein Ziel ist es, Politik zu machen, die erklärt, einlädt und Vertrauen schafft.
Für ein gerechtes, starkes, innovatives und europäisches Baden‑Württemberg.
Meine Biographie
Mein beruflicher Weg hat mich früh an internationale Schnittstellen geführt: Ich habe Romanistik, Sport und Japanologie studiert und viele Jahre an der Schnittstelle zwischen Japan und Deutschland gearbeitet – zuletzt in der Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg. Aus dieser Arbeit kenne ich Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort sehr genau und weiß um die zentrale Stärke und Bedeutung des Mittelstands für Innovation, Beschäftigung und Wohlstand.
Seit fünf Jahren arbeite ich als Programm- und Alumni-Managerin in einer der ältesten und renommiertesten Executive-Education-Organisationen Deutschlands. Dort konzipiere und organisiere ich Weiterbildungsprogramme und Konferenzen für Top-Führungskräfte deutscher Unternehmen – in Deutschland und im europäischen Ausland. Diese Perspektive prägt mein Politikverständnis: Zukunftsfähigkeit entsteht durch Bildung, Austausch und die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und ein Enkelkind.