Volt stellt sich im Land neu auf
> Anita Schallenberg übernimmt mit Jan Dessila den Vorsitz des Verbandes
> „Europa und der Austausch mit unseren Nachbarn findet im Koalitionsvertrag kaum Platz, obwohl gerade in Zeiten von zunehmendem Nationalismus und Abschottung eine klare europäische Stimme wichtiger denn je ist”, kritisiert Schallenberg.
Stuttgart – Volt Baden-Württemberg wählt eine neue Führungsspitze und stellt sich nach den Landtagswahlen neu auf. Die neue Spitze formuliert ihren Anspruch für die kommenden Jahre: “Wir wollen aktive außerparlamentarische Opposition sein!”
Auf ihrem Landesparteitag am vergangenen Wochenende wählte die junge europäische Partei einen neuen Vorstand, der künftig von einer Doppelspitze aus der 26-jährigen Anita Schallenberg aus Heilbronn und dem 33-jährigen Jan Dessila aus Mannheim angeführt wird.
„Europa und der Austausch mit unseren Nachbarn findet im Koalitionsvertrag kaum Platz, obwohl gerade in Zeiten von zunehmendem Nationalismus und Abschottung eine klare europäische Stimme wichtiger denn je ist”, kritisiert die frisch gewählte Co-Vorsitzende Schallenberg in ihrer Rede. “Umso mehr ist es jetzt unsere Aufgabe zu zeigen, wie bereichernd Europa ist”, so Schallenberg.
“Gemeinsam mit unseren Mandatstragenden wollen wir in den kommenden Jahren zeigen, wir wir mit pragmatischer, europäischer Politik, gemeinsam mit anderen demokratischen Parteien das Leben der Menschen konkret verbessern können”, ergänzt Dessila.
Ergänzt werden die beiden durch erfahrene Stellvertretende, die Erfahrung aus der Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft mit in den Vorstand bringen.
Ebenfalls gewählt wurde die 27-jährige Celine Hirschka, Stadträtin in Stuttgart, der 34-jährige Johannes Visintini, Bezirksbeirat aus Heidelberg und als Schatzmeister der 61-jährige Gottfried Panhaus, ehemals Stadtrat in Düsseldorf, heute im Bodenseekreis lebend.
Die scheidende Landesvorsitzende Jennifer Maahs gratulierte dem neu gewählten Vorstand und bedankte sich herzlich bei ihren Vorstandskolleg*innen und bei allen Parteimitgliedern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in den vergangenen Jahren.