Wohnen und Bauen
Digitalisierung im Bauwesen
Die digitale Bearbeitung von Bauanträgen und Genehmigungen soll ausgebaut werden, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren und die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Der Kreis unterstützt die Kommunen dabei durch gemeinschaftliche Beschaffung und Konzentration.
Best Practice Europa
In Finnland ermöglicht die Plattform “Lupapiste” eine vollständig digitale Abwicklung von Bauanträgen – von der Antragstellung bis zur Genehmigung. Behörden, Planer*innen und Bürger*innen kommunizieren transparent über eine zentrale Plattform. Das spart Zeit, vereinfacht Abläufe und entlastet Verwaltungen.
Digitale Wohnraumplattform
Transparente Informationen über freie Wohnungen, kommunale Förderprogramme und Sanierungsberatung – alles auf einer kreisweiten digitalen Plattform. So schaffen wir Übersicht, senken Hürden und machen Unterstützungsangebote für alle sichtbar und nutzbar – auch für Menschen ohne starken digitalen Hintergrund.
Best Practice Europa
In Tallinn (Estland) betreibt die Stadt eine zentrale digitale Plattform für Wohnraum und Sanierung, die Informationen zu freien Wohnungen, Sanierungsförderung, kommunalem Wohnungsbau, Bauanträgen und Bürgerbeteiligung bündelt.
Die Plattform ist mehrsprachig, barrierefrei und mit anderen Verwaltungsdiensten verknüpft – so wird Transparenz zum Standard und Wohnen digital zugänglich gemacht.
Nutzung von Förderprogrammen
Klimaschutz und energetisches Bauen sind finanzierbar – wenn man vorhandene Förderprogramme gezielt nutzt. Wir setzen uns dafür ein, dass der Rhein-Kreis Neuss Fördermittel des Bundes, z. B. aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) oder der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), aktiv ausschöpft. Der Kreis soll Kommunen, Schulen und Träger bei der Antragstellung beraten und koordinieren – damit kein Geld auf der Strecke bleibt.
Best Practice Europa
Der Kreis Steinfurt hat eine zentrale Koordinierungsstelle für Klimafördermittel eingerichtet. Diese unterstützt kreisangehörige Kommunen und Träger aktiv bei der Identifikation, Beantragung und Umsetzung von Förderprojekten – z. B. für Sanierungen, Photovoltaik, Mobilitätslösungen und Wärmewende. Mit diesem Ansatz konnte der Kreis Fördergelder in Millionenhöhe sichern und gezielt in energetische Maßnahmen investieren – ohne zusätzliche Belastung für die Kommunalhaushalte.
Weitere Themen
Digitale Verwaltung
Die 5+1 Herausforderungen
Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.
Warum 5 + 1 Herausforderungen?
Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.
Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.
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01
Ein intelligenter Staat
Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.
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02
Wirtschaftliche Renaissance
Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.
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03
Soziale Gleichberechtigung
Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.
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04
Für globalen Ausgleich
Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.
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05
Politisch aktive Bürgerschaft
Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.
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+1
EU Reform
Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.