Gesundheit und Pflege

Gesundheit darf nicht vom Wohnort abhängen. Der Rhein-Kreis Neuss ist für viele Aspekte der Gesundheitsversorgung zuständig – etwa für die Krankenhäuser, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Pflegeberatung und Gesundheitsprävention.

Stärkung der kreiseigenen Krankenhäuser

Die Kreiskrankenhäuser leisten viel – unter hohem Druck. Wir wollen den Betrieb sichern, die Mitarbeitenden stärken und die Häuser besser vernetzen. Der Kreis muss hier Verantwortung übernehmen – strukturell und finanziell.

Best Practice Europa

In Dänemark wurden kleinere Kliniken digital vernetzt und zu Gesundheitszentren ausgebaut – mit telemedizinischer Unterstützung und Spezialisierung. So bleiben sie vor Ort erhalten und leistungsfähig.

Pflegeberatung & Unterstützung für Angehörige

Pflegebedürftigkeit betrifft oft auch das Umfeld. Wir fordern mehr niedrigschwellige Pflegeberatung, z. B. durch mobile Teams oder digitale Angebote – sowie gezielte Entlastung von pflegenden Angehörigen, etwa durch lokale Netzwerke oder flexible Tagespflegeplätze.

Best Practice Europa

In Finnland unterstützen kommunale „Pflege-Knotenpunkte“ Angehörige mit Beratung, Schulungen und organisierter Nachbarschaftshilfe. Das verbessert die Betreuung und entlastet Familien spürbar.

Gesundheitsprävention & Aufklärung

Krankheiten vorzubeugen ist besser als sie zu behandeln. Wir fordern stärkere Präventionsangebote im ganzen Kreis, etwa zu Bewegung, Ernährung, Sucht oder psychischer Gesundheit – speziell für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.

Best Practice Europa

In Schweden gibt es kommunale Präventionszentren, die u. a. mit Schulen und Sportvereinen zusammenarbeiten – für niedrigschwellige Programme direkt im Alltag der Menschen.

Regionale Versorgungslücken schließen

Gerade im ländlichen Raum fehlen Haus- und Fachärzt*innen. Der Kreis soll aktiv mithelfen, Versorgungszentren oder Ärztehäuser zu fördern, z. B. durch Infrastruktur, Koordination oder Anreizmodelle.

Best Practice Europa

In Frankreich unterstützen Landkreise den Aufbau regionaler „Maisons de Santé“ (Gesundheitshäuser) mit mehreren Fachrichtungen unter einem Dach – für bessere Versorgung auf dem Land.

Die 5+1 Heraus­forderungen

Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.

Warum 5 + 1 Herausforderungen?

Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.

Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.

  • 01

    Ein intelligenter Staat

    Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.

  • 02

    Wirtschaftliche Renaissance

    Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.

  • 03

    Soziale Gleichberechtigung

    Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.

  • 04

    Für globalen Ausgleich

    Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.

  • 05

    Politisch aktive Bürgerschaft

    Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.

  • +1

    EU Reform

    Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.