Bildung und Chancengleichheit
Kooperation mit Betrieben & Praxisbezug
Viele Jugendliche suchen Orientierung – und viele Betriebe suchen Fachkräfte. Wir wollen, dass der Kreis Kooperationen mit regionalen Unternehmen fördert, um mehr Praktika, Projekte und Lernpartnerschaften an Berufskollegs zu ermöglichen.
Best Practice Europa
In Österreich ist die duale Ausbildung eng mit der Wirtschaft verzahnt. Über das Modell „Lehre mit Matura“ können junge Menschen gleichzeitig einen Berufsabschluss und die Hochschulreife erwerben.
Zweiter Bildungsweg & lebenslanges Lernen
Nicht jeder Bildungsweg verläuft geradlinig. Wir setzen uns für den Ausbau von Angeboten für Erwachsene ein – von Schulabschlüssen über Weiterbildung bis hin zu digitalen Lernangeboten. Der Kreis soll hier aktiver fördern und informieren.
Best Practice Europa
In Finnland gibt es umfassende öffentliche Angebote für Erwachsenenbildung, inklusive kostenfreier Kurse, Onlineangebote und individueller Bildungsberatung. Das Motto: Niemand ist zu alt zum Lernen.
Inklusion & individuelle Förderung
Menschen lernen unterschiedlich – und das ist gut so. Wir setzen uns für eine stärkere individuelle Förderung ein, besonders an Förderschulen und Übergangsstufen. Wichtig ist uns: Inklusion heißt nicht alle gleich, sondern alle mitnehmen.
Best Practice Europa
In Norwegen werden Schüler*innen mit besonderen Bedarfen durch mobile Fachteams unterstützt. Der Unterricht wird stärker auf individuelle Lernpläne ausgerichtet – mit klaren Standards für Teilhabe.
Transparente und sichtbare Bildungsangebote
Viele wissen gar nicht, was der Kreis im Bildungsbereich alles anbietet. Wir wollen, dass Angebote wie die Kreisvolkshochschule, Nachqualifizierungen oder Umschulungen besser kommuniziert und sichtbar gemacht werden – z. B. über ein zentrales Infoportal.
Best Practice Europa
In den Niederlanden wurden mit „Leerwerkloketten“ (Lernarbeitsbüros) zentrale Anlaufstellen geschaffen, die Beratung, Vermittlung und Weiterbildungsangebote bündeln – niedrigschwellig, lokal, digital.
Weitere Themen
Wohnen und Bauen
Die 5+1 Herausforderungen
Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.
Warum 5 + 1 Herausforderungen?
Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.
Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.
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01
Ein intelligenter Staat
Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.
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02
Wirtschaftliche Renaissance
Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.
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03
Soziale Gleichberechtigung
Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.
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04
Für globalen Ausgleich
Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.
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05
Politisch aktive Bürgerschaft
Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.
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+1
EU Reform
Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.