Digitale Verwaltung
Digitales Bürgerportal
Alle sollen Anträge, Bescheide oder Termine online erledigen können – egal ob vom Handy oder PC. Mit einem zentralen digitalen Bürgerportal für den Kreis schaffen wir eine Anlaufstelle für alle Verwaltungsdienste.
Best Practice Europa
In Estland ermöglicht das zentrale Portal e-Estonia nahezu alle Verwaltungsakte online – schnell, sicher und benutzerfreundlich. Ein Vorbild auch für den Rhein-Kreis Neuss.
Prozesse vereinfachen
Viele Verwaltungsabläufe sind unnötig kompliziert. Wir wollen, dass Anträge verständlich formuliert, Wege abgekürzt und mehr digitale Lösungen angeboten werden. Denn: gute Verwaltung spart Zeit – für Bürger*innen wie auch für Mitarbeitende.
Best Practice Europa
In Dänemark zeigt “borger.dk”, wie einfache Sprache, klare Strukturen und durchdachte Onlineformulare einen echten Unterschied machen – über 90 % der dänischen Bürger*innen nutzen digitale Dienste regelmäßig.
Open Source & off ene Daten
Wir setzen auf Transparenz und Unabhängigkeit. Verwaltungssoftware sollte möglichst quelloffen sein, damit öffentliche Gelder nicht dauerhaft an einzelne Anbieter gebunden sind. Gleichzeitig fordern wir Open Data, also frei zugängliche Kreis-Daten z. B. zu Mobilität, Haushaltsplanung oder Umwelt.
Best Practice Europa
In Frankreich bietet das Portal “data.gouv.fr” freien Zugang zu öffentlichen Daten. Städte wie Marseille setzen zusätzlich auf Open Source in der Verwaltung – das spart Geld und stärkt die digitale Souveränität.
Barrierefreiheit & Teilhabe
Digitalisierung darf niemanden ausschließen. Webseiten und Portale müssen barrierefrei, sprachlich einfach und mobil zugänglich sein. Wir fordern zudem gezielte Schulungsangebote für Bürger*innen, die Unterstützung beim Umgang mit digitalen Angeboten brauchen.
Best Practice Europa
In Schweden helfen gezielte Schulungsprogramme älteren Menschen, mit digitalen Behördenportalen umzugehen. Digitale Barrierefreiheit ist dort gesetzlich verankert und wird aktiv umgesetzt.
Zusammenarbeit mit Städten & Gemeinden
Viele Bürger*innen erleben Verwaltung als Wirrwarr von Zuständigkeiten. Wir wollen, dass Kreis und Kommunen digitale Angebote besser abstimmen, z. B. bei Terminvergaben oder Formularen. Der Kreis kann hier als Koordinator und technischer Motor auftreten.
Best Practice Europa
In Finnland verknüpft das staatliche Projekt “AuroraAI” alle Verwaltungsebenen über eine gemeinsame Plattform. So wird z. B. bei Lebensereignissen (Umzug, Ausbildung) automatisch die richtige kommunale Stelle digital eingebunden.
Weitere Themen
Gesundheit und Pflege
Die 5+1 Herausforderungen
Volt hat 5+1 grundlegende Herausforderungen definiert, die in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzes in Angriff genommen werden müssen.
Warum 5 + 1 Herausforderungen?
Die 5 Herausforderungen sind im Grunde für jedes Land die gleichen, aber ihre Umsetzung kann auf nationaler Ebene angepasst werden, um den lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.
Die Herausforderung Nr. 1 - unser Vorschlag zur Reform und Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.
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01
Ein intelligenter Staat
Bildung und Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.
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02
Wirtschaftliche Renaissance
Eine innovative Wirtschaft ist der Motor für den Fortschritt der Gesellschaft.
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03
Soziale Gleichberechtigung
Niemand sollte zurückgelassen werden - ungeachtet von Geschlecht, Einkommen, Religion oder Herkunft.
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04
Für globalen Ausgleich
Europa muss seiner Verantwortung in der Welt zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft gerecht werden.
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05
Politisch aktive Bürgerschaft
Die europäischen Bürger*innen müssen dazu in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben.
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+1
EU Reform
Wir lieben die EU - das heißt aber nicht, dass es keinen Raum für Verbesserungen gibt.