Erik Breves kandidiert für Volt als Regionspräsident
> Erik Breves wurde am vergangenen Wochenende zum Volt Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten gewählt. Er betonte unter anderem die Bedeutung eines besseren Schutzes vor Hochwasser, Extremwetter und Krisenlagen, die Notwendigkeit eines verlässlichen öffentlichen Nahverkehrs sowie die Potenziale einer bürgernahen und zunehmend digitalisierten Verwaltung.
Hannover, 08. März – Volt schickt mit Erik Breves (46) einen Kandidaten mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung ins Rennen um den höchsten politischen Posten in der Region. Breves war bereits Mitglied des Stadtrats Hannover und vertritt aktuell Volt im Stadtbezirksrat Ricklingen sowie in der Regionsversammlung. Dort ist er Vorsitzender der Fraktion Volt+.
In seiner Bewerbungsrede betonte Breves die großen Potenziale der Region Hannover – aber auch die Herausforderungen der kommenden Jahre. „Klimaschutz allein reicht nicht. Wir müssen die Menschen auch besser vor den Folgen von Extremwetter, Hochwasser und anderen Krisen schützen“, sagte Breves. Als Fraktionsvorsitzender habe er dazu bereits Initiativen für besseren Hochwasserschutz, kommunale Kälteplanung und eine robustere Infrastruktur in die Regionspolitik eingebracht.
Ein zentrales Thema bleibt für ihn die Mobilität in der Region. „Die Menschen erwarten zu Recht mehr Verlässlichkeit von der S-Bahn Hannover. Wenn Züge ausfallen oder unpünktlich sind, steigen viele wieder ins Auto.“ Neben einer zuverlässigen S-Bahn sieht Breves Angebote wie den On-Demand-Bus „sprinti“, verlängerte Stadtbahnstrecken und leistungsfähige Bahnverbindungen als wichtige Bausteine, um Stadt und Umland besser miteinander zu verbinden.
Als Lehrer und Vater zweier Töchter betonte Breves außerdem die Bedeutung einer familienfreundlichen und inklusiven Region. Kinder, Jugendliche und Familien müssten stärker in den Blick genommen werden, ebenso Fragen der Gleichstellung.”Glaubwürdige Politik kann nur entstehen, wenn wir auch politisch unterrepräsentierten Gruppen zuhören", so Breves.
Auch bei der Digitalisierung sieht Breves deutlichen Nachholbedarf. Viele Verwaltungsleistungen seien noch immer nur mit persönlichem Behördengang möglich. „Ein funktionierendes Video-Ident-Verfahren würde viele Anliegen deutlich vereinfachen.“ Andere Städte wie Wiesbaden zeigten bereits, wie digitale Verwaltungsangebote erfolgreich umgesetzt werden können.
Volt setzt dabei bewusst auf sogenannte Best Practices – also Lösungen, die sich in anderen Städten und Regionen bereits bewährt haben.
„Eine nachhaltige und moderne Region können wir nur gemeinsam gestalten“, sagt Breves. Gemeint seien damit sowohl die Zusammenarbeit der Städte und Kommunen innerhalb der Region als auch europäische Partnerschaften. „Gute Politik entsteht nie im Alleingang.“
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Konstantin Kopp
Communications Volt Hannover