Europas Zukunft entscheidet sich jetzt!

Politisches Schwergewicht zu Gast in Südhessen: Im voll besetzten THE STAGE unterstrich EU-Politiker Damian Boeselager die enorme Tragweite der Ergebnisse der Kommunalwahl für Darmstadt, die gesamte Region und Europa. Vor dem gespannten Publikum betonte er, dass das lokale Engagement jetzt das Fundament für die europäische Zukunft legt - gegen Hass und Nationalismus. 💜 Europa

18. Feb 2026

Kernbotschaften

  • Europa beginnt vor Ort

  • Bürgernähe durch Dialog

  • Dringlichkeit des Engagements

Ausblick

  • Mobilisierung für die Wahl

  • Vertiefung der Themen

  • Wachstum der Bewegung

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Das Event „Europa beginnt in der Kommune“ am 18.02.2026 ist Teil der Kommunalwahlkampagne von Volt in Darmstadt, um die enge Verbindung zwischen lokaler und europäischer Politik zu verdeutlichen.

Die Teilnehmenden erhielten beim Betreten der Veranstaltung Stift und Papier, um ihre Fragen und Anmerkungen schriftlich festzuhalten. Diese wurden während des Vortrags eingesammelt und zur Beantwortung an die Panelteilnehmer übergeben, sodass diese im Anschluss dazu Stellung nehmen konnten.

Sprecher und Impulse:

Zu Beginn des Abends gaben Damian Boeselager und Ana Lena Herrling fundierte Impulse zu den Kernthemen des Events:

Damian Boeselager (MEP): Als Mitbegründer von Volt und Mitglied des Europäischen Parlaments, betonte er die strategische Bedeutung der Kommunalwahlen. Seine zentrale These war, dass echte europäische Veränderung an der Basis beginnt. Er unterstrich, dass die kommenden Wahlergebnisse in Städten wie Darmstadt entscheidend dafür sind, wie progressiv und resilient Europa damit insgesamt bleibt:

Die Entwicklung, die wir derzeit erleben – hin zu Extremismus, Hass, Abgrenzung und neuem Nationalismus – darf uns nicht zu Zuschauern machen. Sie fordert uns auf, Verantwortung zu übernehmen und diese Stimmung aktiv zu verändern.

Ana Lena Herrling (Spitzenkandidatin): Sie ergänzt die europäische Perspektive mit spezifischen lokalen Aspekten. Der Schwerpunkt lag auf der praktischen Umsetzung europaweiter Konzepte in konkrete kommunale Politik. Ziel war es, den Bürgerinnen und Bürgern greifbare Lösungen für lokale Herausforderungen aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang präsentierte sie auch die Darmstädter Wahlplakate.

Kommunalpolitik als Fundament: Lokales Engagement ist kein Selbstzweck, sondern die notwendige Basis für ein geeintes und funktionierendes Europa.

Pragmatismus vor Ideologie: Es wurde die Wichtigkeit betont, bewährte Best-Practice-Beispiele aus anderen europäischen Städten direkt auf die Bedürfnisse von Darmstadt und der Region zu übertragen.

Dringlichkeit des Handelns: Angesichts der politischen Lage wurde die Tragweite der nächsten Wahlergebnisse als historischer Wendepunkt für die regionale und europäische  Stabilität hervorgehoben.

Anschließend diskutierten Ana Lena Herrling, Damian Boeselager und Berit Walter unter Moderation von Sina Peter diese Impulse in einer Panel-Diskussion und die Fragen aus dem Publikum wurden rege erörtert.

Bürgerdialog im Europa-Café

Schließlich wurde die lebhafte Debatte mit dem Publikum in Kleingruppen in den Raum ausgeweitet: Der interaktive Teil des Abends war geprägt von einer hohen Beteiligung und einem intensiven Austausch auf Augenhöhe aller Anwesenden. Die Teilnehmenden nutzten die Chance, ihre Anliegen und Fragen direkt an die Politiker:innen zu richten - von der Ampelschaltung für Fußgänger bis zum Zypernkonflikt wurde in kleinen Gruppen gefragt, informiert und diskutiert.

Eine kurze Aufforderung an Euch: Wenn Ihr noch nicht bei Volt seid, dann werdet jetzt aktiv, wir brauchen immer Leute, die anpacken. Wenn Ihr das nicht möchtet, dann unterstützt uns mit Eurer Stimme und wenn Ihr bereits bei Volt seid, dann seht diese Zeit als große Chance, nochmal alles zu geben, für Darmstadt und damit für Europa!

so Damian Boeselager.

​Reaktionen

​Das Publikum reagierte äußerst positiv auf das offene Format. Anstatt passiv zuzuhören, entstand eine lebhafte Dynamik, in der auch kritische Fragen gestellt und konstruktive Vorschläge diskutiert werden konnten. Die Atmosphäre an den verschiedenen Dialogstationen wurde durchweg als äußerst respektvoll und inspirierend empfunden. Die Teilnehmenden schätzten besonders den offenen und konstruktiven Austausch, der frei von polemischen Untertönen stattfand. Hervorgehoben wurde dabei insbesondere die direkte und unkomplizierte Erreichbarkeit der anwesenden Politikerinnen und Politiker. Diese Niederschwelligkeit ermöglichte einen intensiven und persönlichen Dialog auf Augenhöhe. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger lobten die Gelegenheit, ihre Anliegen, Ideen und kritischen Rückfragen unmittelbar an die Entscheidungsträger adressieren zu können, was maßgeblich zum Gefühl der politischen Teilhabe und des Ernstgenommenwerdens beitrug.

Feedback der Teilnehmenden:

Das war ein energiegeladener, spannender, interaktiver und aktivierender Abend!

​Konkrete Themen-Cluster

​Aus den Diskussionen kristallisierten sich folgende Schwerpunkte heraus:

  • Lokale Umsetzung europäischer Werte: Wie können Demokratiebildung und soziale Gerechtigkeit direkt in den Darmstädter Quartieren gestärkt werden?

  • Mobilität und Infrastruktur: Erarbeitung von Konzepten für eine vernetzte und nachhaltige Region Darmstadt-Dieburg nach europäischem Vorbild.

  • Pragmatische Kommunalpolitik: Identifikation von konkreten Anknüpfungspunkten in bestehenden Strukturen vor Ort, um bürokratische Hürden abzubauen.

  • Zukunft der Bildung: Diskussion über innovative Ansätze für Schulen und lebenslanges Lernen in der Kommune.