Mit Rückenwind in die Gespräche: Volt strebt Regierungsbeteiligung an

Volt sieht im Wahlergebnis von 9,9 % und damit zwei Sitzen mehr in der Stadtverordnetenversammlung die Grundlage für eine weitere Regierungsbeteiligung. Das Wahlergebnis ist ein deutlicher Auftrag der Wähler:innen, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der nächsten Stadtregierung mitzuwirken.

30. Mär 2026

Darmstadt, 30. März 2026 – Seit Sonntag, den 22. März 2026, führt Volt Darmstadt vertreten durch Menschen aus Fraktion und Partei, Gespräche im Rahmen der Sondierungen zur Bildung einer neuen Koalition. Auch im Laufe der Woche stehen weitere Termine an, um gemeinsam mit anderen demokratischen Fraktionen tragfähige Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung auszuloten.

Seit 2021 trägt Volt Verantwortung in der Darmstädter Stadtregierung und hat mit einer neuen, faktenbasierten und lösungsorientierten Art der Politik erfolgreiche Impulse in Darmstadt gesetzt. Dazu zählen das geplante Bildungszentrum, der Berufsschulentwicklungsplan, die Schulbauleitlinien,  das digitale Rathaus, die Digitalstrategie bis 2030 sowie Leistungskennzahlen für die Steuerung der Verwaltung und der Bürgerrat für aktive und repräsentative Bürgerbeteiligung. An diese Arbeit wird die Fraktion anknüpfen.

Ana Lena Herrling, Spitzenkandidatin von Volt, erklärt:

Die vergangenen fünf Jahre haben gezeigt, dass Volt mit einer pragmatischen und pro-europäischen Politik konkrete Verbesserungen für Darmstadt umsetzt. Das Vertrauen der Wähler:innen ist für uns Auftrag und Motivation zugleich, diesen Weg fortzusetzen. Mit frischen Ideen, aber auch mit der Erfahrung aus der Regierungsarbeit.

Das Ergebnis der Kommunalwahl erfordert neue Zusammenarbeit und Offenheit für unterschiedliche Koalitionsmodelle. Zu den Möglichkeiten gehören eine Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit aus Grünen, CDU und Volt mit einem zusätzlichen Partner oder eine sogenannte „Ampel plus Volt“ aus Grünen, SPD, FDP und Volt oder auch ein links-progressives Bündnis aus Grünen, SPD, Linken und Volt. Welche dieser Konstellationen realistisch ist, hängt von den inhaltlichen Schnittmengen und der Kompromissbereitschaft der beteiligten Parteien ab.

Die Volt-Fraktion sieht in den aktuell stattfindenden Gesprächen eine Chance, zukunftsgerichtete Politik weiter voranzubringen. Ziel ist, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und aktiv im Rahmen einer Regierungsbeteiligung mitzugestalten und Lösungen umzusetzen.

Frederik Jobst, ebenfalls Spitzenkandidat von Volt, betont:

Volt geht mit einer klaren Haltung in die Gespräche: Die Fraktion will gestalten und Verantwortung übernehmen. Das Wahlergebnis zeigt, dass viele Menschen sich genau unsere Art von Politik wünschen. Deshalb ist klar: Volt strebt an, Teil einer neuen Regierung zu sein.

Die Vielfalt der derzeit diskutierten Koalitionsoptionen spiegelt die politische Breite im neuen Parlament wider. Für Volt ist entscheidend, dass am Ende der Verhandlungen ein Bündnis steht, das verlässlich, kooperativ und vertrauensvoll zusammenarbeitet und gute Lösungen für Darmstadt umsetzt.

Berit Walter, Vorsitzende der Partei Volt in Darmstadt und neues Mitglied in der Volt-Fraktion ergänzt:

Was für uns in dieser Legislatur wichtig ist, ist, die Zusammenarbeit mit den anderen demokratischen Parteien deutlich zu verbessern. Wir brauchen mehr themenbasierten Austausch zwischen allen demokratischen Fraktionen. Ein Stadtparlament, das miteinander spricht, anstatt sich zu blockieren, ist ein Parlament, das die Demokratie fördert und tragfähige Entscheidungen fällt.

Ein besonderes Anliegen von Volt ist es, erfolgreiche Projekte der vergangenen Legislaturperiode und die neue Art der Politik fortzuführen. Die laufenden Gespräche werden dazu konstruktiv gestaltet und mit Optimismus und Verantwortungsbewusstsein für eine progressive und zukunftsorientierte Koalition geführt.