Frederik Jobst

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“Stellv. Fraktionsvorsitzender”

  • Jahrgang: 1996

  • Beruf: Student (Informatik)

  • Wohnort: Darmstadt, Bessungen

  • Ausschuss: Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Bürgerbeteiligung

Wie bist du auf Volt aufmerksam geworden und warum bist du beigetreten? – “Das war rund um die Europawahl 2019. Ich habe damals noch Mechatronik studiert und beim Wahl-O-Mat kam Volt mit der höchsten Übereinstimmung heraus. Ich habe mir das Profil angesehen und fand den pragmatischen, wissenschaftlich fundierten Ansatz direkt ansprechend. Was mich dann endgültig ‘gecatcht’ hat, war der zentrale Europa-Gedanke, daraufhin bin ich beigetreten.”

Was ist deine Motivation, bei Volt mitzumachen? – “Ich halte es da gerne mit Gandhi: ‘Sei du selbst die Veränderng, die du dir wünschst für diese Welt.’ Wenn man etwas verbessern will, darf man nicht nur zuschauen, sondern muss selbst anpacken.”

Warum wolltest du in den Ausschuss für Wirtschaftsförderung? – “Dieser Ausschuss umfasste ursprünglich auch den Bereich Digitalisierung. Ich habe ihn behalten, weil er unheimlich interessant ist und man sehr viele spannende Firmen aus unserer Region kennenlernt.”

In der letzten Legislatur warst du auch noch im Mobilitäts- und Ordnungsausschuss sowie im Klima- und Stadtentwicklungsausschuss. Was hat dich daran interessiert? – “Stadtentwicklung und Mobilität sind die zwei Bereiche, die unsere Stadt als Kommune am stärksten prägen. Ich finde diese Ausschüsse so spannend, weil wir hier für die Menschen vor Ort ganz konkret und spürbar etwas bewegen können.”

Hattest du Schwierigkeiten bei der Arbeit in gleich drei Ausschüssen? – “Es war manchmal ein bisschen anstrengend, die vielen Termine und Besuche zu organisieren, weil man ständig an anderen Orten ist. Inhaltlich gibt es da aber keine Schwierigkeiten. Im Gegenteil: Die Zusammenarbeit in den Ausschüssen ist wirklich sehr gut und sachorientiert – was vielleicht auch daran liegt, dass dort keine Presse anwesend ist und man sich voll auf die Arbeit konzentrieren kann.”

Was hat dich bewogen, in der letzten Legislaturperiode stellvertretender Fraktionsvorsitzender zu werden? – “Gerade in einer Koalition kann man viel bewegen, wenn man gut informiert ist – und das ist man in dieser Position definitiv. So behält man den Überblick und kann unsere Themen gezielt vorantreiben.”

Wie ergänzen sich dein Informatikstudium und die Arbeit in der Fraktion? – “Das passt extrem gut zusammen. In der Politik ist beim Thema Digitalisierung oft am wenigsten Know-how vorhanden. Um unsere Demokratie leistungsfähig zu halten und das Vertrauen der Menschen zu stärken, müssen wir konkrete Lösungen liefern – und viele dieser spürbaren Lösungen haben direkt mit Digitalisierung zu tun. Sei es die Frage, wie schnell man einen Termin beim Amt bekommt oder wie effizient Wohnungsbau genehmigt werden kann. Damit eine Verwaltung für die Bürger:innen überhaupt gut funktioniert, muss sie digitaler werden. Dafür setze ich mich ein.”

Worauf bist du besonders stolz? Was konntest du bereits umsetzen? – “Generell bin ich sehr stolz darauf, dass wir als Volt viele Entscheidungen aktiv mitbeeinflusst haben – auch wenn man in einer Koalition natürlich nicht immer sagen kann, dass ein Erfolg zu 100 % nur von uns kommt. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir das Dezernat erfolgreich besetzen konnten und dass sich in den Bereichen Bildung und Digitalisierung in Darmstadt so viel zum Positiven verändert hat. Wenn es um konkrete Vorlagen geht, tragen unsere Anträge zu Themen wie Green Nudging, der Einführung von Leistungskennzahlen und den Bürgerräten eine ganz deutliche Volt-Handschrift. Darauf bin ich stolz.”

Ein ideales Darmstadt in einem Wort oder Satz? – “Eigentlich so, wie es jetzt schon im Kern ist: Ein weltoffenes, neugieriges, junges und dynamisches Darmstadt.”

Frederiks Reden:

Die Reden, die Frederik in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung gehalten hat, könnt ihr hier nachlesen.

Interview mit Frederik

Unser Schülerpraktikant Pascal hat im Juli 2025 unsere Fraktionsmitglieder interviewt. Er wollte wissen, welche Erfolge sie in ihrer Tätigkeit als Stadtverordnete verzeichnen konnten, welche wichtigen Entwicklungen es in ihren Schwerpunktbereichen gibt und wie sie auf die sich nun dem Ende zuneigende Legislaturperiode zurückblicken. Hier liest du sein Interview mit Frederik.

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