Wandel statt "Weiter so" Volt Oldenburg unterstützt Jascha Rohr in der Stichwahl

Die Mitglieder von Volt Oldenburg haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, den parteilosen Kandidaten Jascha Rohr bei der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters am 27. September 2026 zu unterstützen. Ausschlaggebend sind große inhaltliche Schnittmengen bei Bürger*innenbeteiligung, Transparenz sowie der Wunsch nach einem echten Neuanfang im Oldenburger Rathaus.

15. Sep 2026

Nach dem ersten Wahlgang am 13. September stehen sich in der Stichwahl Ulf Prange (SPD) und Jascha Rohr (parteilos) in der Stichwahl gegenüber. Volt Oldenburg hat sich entschlossen, Jascha Rohr zu unterstützen, und empfiehlt den Oldenburger*innen, ihm am 27. September ihre Stimme zu geben.

Die größte Übereinstimmung sieht Volt bei den Themen, die für die Partei im Kern der Kommunalpolitik stehen: eine Stadt, die ihre Bürger*innen frühzeitig und verbindlich an Entscheidungen beteiligt, und eine Verwaltung, die transparent arbeitet. „Jascha Rohr will Beteiligung als festen Bestandteil der Stadtentwicklung verankern, etwa mit einer dauerhaften Stadtwerkstatt, Stadtteilbudgets und einem dauerhaften Jugendparlament mit Anbindung an den Rat. Das deckt sich in vielen Punkten mit dem, was wir in unserem Wahlprogramm fordern“, erklärt City-Lead Tim Sigl. Auch bei der Klimaneutralität bis 2035, der Schwammstadt und dem bezahlbaren Wohnen gibt es aus Sicht von Volt deutliche Schnittmengen. Ebenso wichtig ist für Volt die Frage nach dem politischen Stil. Nach zwölf Jahren unter Oberbürgermeister Jürgen Krogmann braucht Oldenburg aus Sicht der Partei einen Neuanfang im Umgang mit dem Rat, mit kritischen Nachfragen und mit den Menschen in der Stadt. „Wir haben in den vergangenen Jahren zu oft erlebt, dass Ratsbeschlüsse liegen bleiben, Informationen zurückgehalten werden und Kritik als Störung verstanden wird.”, so Sigl.

Volt Oldenburg betont, dass die Wahlempfehlung keine bedingungslose Unterstützung ist. Die Partei wird auch einen Oberbürgermeister Rohr im Rat kritisch und konstruktiv begleiten, insbesondere dort, wo er als Kandidat von Grünen und CDU unterschiedliche Interessen ausgleichen muss. Volt ruft alle Oldenburger*innen auf, am 27. September erneut zur Wahl zu gehen. „Die hohe Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang zeigt, dass die Menschen in dieser Stadt mitentscheiden wollen. Diese Chance sollten wir uns bei der Stichwahl nicht nehmen lassen“, so Co-City Lead Gesa Gerding.