Jugendrat einführen: Münchens Jugend bekommt Regeln – aber keine Stimme

Junge Menschen werden in München gerne als Störfaktoren angesprochen, insbesondere nachts im öffentlichen Raum. Damit sie Teil einer gemeinsamen Lösung sein können, fordert Volt München einen institutionalisierten Jugendrat, der dauerhaft die Perspektiven junger Menschen vertritt – von Mobilität über Bildung bis Freizeit.

21. Aug 2026

München, 21.08.2026 – Junge Menschen sind in der Stadtpolitik unterrepräsentiert und haben keine strukturelle Beteiligung an der Stadtpolitik, ganz im Gegensatz zur bei Wahlen sehr starken Gruppe der Senior*innen. Zum einen geht es Volt um Konfliktfelder, die dort gemeinsam bearbeitet werden können, z.B. Feiern in der Stadt, Freiflächengestaltung oder Wohnen für junge Menschen in München. Durch die Aushandlung werden tragfähige Lösungen gefunden, die eine größere Chance auf Umsetzung haben als jedes schnelle Verbot, das nur zur Verlagerung von Partyzonen führt. Zum anderen geht es darum, direkt im politischen Prozess die Stadtpolitik mitzugestalten und als Jugendrat zu Themen in der Stadt eine gewichtige Stimme zu haben.

Das neue Gremium soll analog zum Seniorenbeirat per Urwahl gewählt werden, gerade um jungen Menschen in München zu zeigen, dass sich die Stadtpolitik für ihre Belange einsetzt und sie wichtig für die Zukunft dieser Stadt sind. Denn nur wer erleben kann, dass Demokratie und Mitbestimmung funktioniert, wird auch hinterher Teil einer aktiven Bürgerschaft werden.

Junge Perspektiven in der Stadtpolitik zu verankern ist nicht nur überfällig, sondern hilft uns auch dabei, diese Stadt fit für eine gemeinsame Zukunft in einer lebendigen Stadt zu machen. Für Senior*innen gibt es einen Beirat bereits seit 1978. Es wird wirklich Zeit für einen Münchner Jugendrat!

Michael von Stosch, Kommunalpolitischer Sprecher der Volt-Stadtratsfraktion

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Michael von Stosch, Stadtrat
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