Auch Wiesnbesucher sind für die Bettensteuer!
Warum gibt es in München keine Tourismus-Abgabe? Von Hamburg bis Barcelona ist es üblich, dass Gäste einen kleinen Betrag von drei bis fünf Euro pro Nacht an die Kommunen leisten. Nur in Bayern hat der Freistaat den Städten eine Erhebung der Bettensteuer untersagt.
München, 01.10.2026 – Wir von Volt haben auf dem Weg zum Oktoberfest Besucher*innen gefragt, ob sie bereit wären, während ihres Aufenthalts pro Tag eine kleine City-Tax an die Stadt zu bezahlen. Der überwiegende Anteil der auswärtigen Wiesngänger*innen hat damit kein Problem.
Kein Wunder, bei Zimmerpreisen von 400 Euro die Nacht fallen ein paar Euro mehr kaum ins Gewicht. Für die Stadt München beliefen sich die Einnahmen aus einer Bettensteuer auf bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr – eine deutliche Entlastung der Haushaltskasse.
Die Volt-Stadtratsfraktion ruft daher die Stadt zum Schulterschluss mit den anderen bayerischen Kommunen für eine Bettensteuer im Freistaat auf.
16 Euro für die Maß, 20 Euro für das halbe Hendl – aber bei einer City-Tax soll der Tourismus einbrechen?! Unsere Umfrage zeigt: Die Menschen haben Verständnis dafür, dass sie einen kleinen Beitrag für die Infrastruktur der Stadt leisten, deren Gäste sie sind. München blutet finanziell aus, während der Freistaat Millioneneinnahmen blockiert.
Felix Sproll, Stadtrat der Volt Stadtratsfraktion
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Pressesprecherin Volt Stadtratsfraktion
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