Die Münchner Mitgliederversammlung von Volt wählt Vorstand nach
Der Münchener Kreisverband von Volt hat auf der letzten Mitgliederversammlung mehrere Vorstandsposten nachgewählt und seine Positionierung zum Münchner Flughafen diskutiert.
München, 19. Oktober 2026 – Am vergangenen Sonntag hat der Kreisverband Volt München drei Positionen im Kreisvorstand neu besetzt.
Nachdem unsere bisherige Co-Vorsitzende Katharina Brinck in den Bundesvorstand gewählt worden war, wurde ihr freigewordener Posten mit Katy Diggory besetzt. Auch Yannick Schön, der seit Mai dieses Jahres die Geschäfte unserer neuen Stadtratsfraktion führt, gab seinen Vorstandsposten ab. An seine Stelle wurde Paul Grünke als Co-Vorsitzender gewählt. Dadurch wurde auch die Position des stellvertretenden Vorsitzenden (m/d) frei, für die die Mitgliederversammlung Paul Demmer wählte.
Herzlichen Glückwunsch an alle neu gewählten Vorstandsmitglieder!
Der neue Vorstand und das gesamte Team dankten den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihr hohes ehrenamtliches Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren. Diese hat maßgeblich zu den hervorragenden Ergebnissen von Volt München bei der Kommunalwahl 2026 beigetragen.
Mit dem nun wieder vollständigen Vorstand ist Volt München bestens aufgestellt, um gemeinsam mit der Stadtratsfraktion die Zukunft Münchens aktiv mitzugestalten.
Ein erster Schritt hin zu einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen Partei und Fraktion wurde bereits am Wochenende gemacht: In einer engagierten Diskussion tauschten sich die Mitglieder darüber aus, ob sich die Volt-Stadtratsfraktion dafür einsetzen soll, dass die Landeshauptstadt München ihre Anteile am Münchner Flughafen reduziert.
Die Mitgliederversammlung verabschiedete dazu einen Antrag, der die Volt-Stadtratsfraktion auffordert, eine vertiefte Prüfung und Marktsondierung zur möglichen Reduzierung der städtischen Anteile am Münchner Flughafen anzustoßen. Ziel ist es, durch einen möglichen Verkauf Einnahmen für die Landeshauptstadt zu erzielen und gleichzeitig ihren Einfluss zu sichern: München soll weiterhin mindestens einen Sitz im Aufsichtsrat behalten und bei wichtigen Entscheidungen auf ein faktisches Vetorecht hinwirken können. Potenzielle Käufer*innen sollen ausschließlich aus Europa kommen, die Anteile öffentlich angeboten werden. Über einen möglichen Verkauf soll der Stadtrat erst entscheiden, wenn ihm alle dafür erforderlichen detaillierten Informationen vorliegen.