Geld für die Verkehrswende: Volt fordert Prüfung von Flughafen-Teilverkauf

Die Volt-Stadtratsfraktion will nach einem Parteitagsbeschluss prüfen lassen, ob die städtische Beteiligung am Flughafen München reduziert werden kann. Ein entsprechender Antrag an Oberbürgermeister Dominik Krause fordert eine offizielle Marktsondierung. Das soll Klarheit über potenzielle Erlöse schaffen. Ein blinder Ausverkauf steht für uns jedoch nicht zur Debatte.

27. Okt 2026

München, 27.10.2026 – Ziel ist es, dringend benötigtes Geld für den ÖPNV und bezahlbaren Wohnungsbau freizumachen. Der Antrag knüpft eine Reduzierung der aktuellen 23-Prozent-Beteiligung an drei rote Linien:

  1. Informations- und Anhörungsrecht sichern: München muss dauerhaft mindestens einen Sitz im FMG-Aufsichtsrat behalten.

  2. Durchführung einer Marktsondierung: Eine unabhängige Marktsondierung muss den Marktwert der städtischen Anteile und potenzielle Käufer*innen identifizieren.

  3. Europäische Priorität: Die Anteile sollen ausschließlich europäischen Käufer*innen angeboten werden.

Volt betont den ergebnisoffenen Charakter des Antrags: Eine endgültige Entscheidung über einen Teilverkauf fällt im Stadtrat erst, wenn alle harten Fakten sowie eine detaillierte Risikoanalyse schwarz auf weiß vorliegen.

München steht vor gewaltigen Investitionen in die Zukunft. Allein für den Ausbau der U-Bahnen oder den Wohnungsbau brauchen wir Milliarden. In dieser angespannten Haushaltslage darf es keine Denkverbote geben.

erklärt Felix Sproll, Fraktionsvorsitzender von Volt im Münchner Stadtrat.

Wir müssen jetzt unvoreingenommen und datenbasiert prüfen, was unsere Flughafen-Anteile wert sind. Klar ist aber auch: Unsere städtische Gestaltungsmacht und die europäische Souveränität stehen dabei niemals zum Verkauf.

Pressekontakt:
Gabriele Winter
Pressesprecherin Volt Stadtratsfraktion
Mobil: 01525 79 82918
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