Feministischer Kampftag: Volt Hessen – solidarisch an der Seite aller Frauen*

> Gleichstellung ist ein Dauerauftrag: Frauen und FLINTA*-Personen verdienen gleiche Rechte, Schutz und Teilhabe.
> Politische Repräsentation stärken: Mehr Frauen* und Mütter in Politik und Führungspositionen.
> Feminismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Patriarchale Strukturen aufbrechen, Privilegien für eine faire Gemeinschaft nutzen.
> Vernetzung schafft Wirkung: Durch den Landesfrauenrat Hessen werden Perspektiven gebündelt und in politische Entscheidungen eingebracht.

8. Mär 2026
Feministischer Kampftag Volt Hessen - solidarisch an der Seite aller Frauen*

Frankfurt, 08. März 2026 – Zum feministischen Kampftag macht Volt Hessen deutlich - wir stehen solidarisch an der Seite aller Frauen*. Wir setzen uns gemeinsam für eine vielfältige und gerechte Gesellschaft ein. Gleichberechtigung ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender politischer Auftrag. Noch immer sind Frauen, Mädchen und FLINTA*-Personen struktureller Benachteiligung, Gewalt und Ausgrenzung ausgesetzt – in Hessen, in Deutschland und weltweit. Volt Hessen engagiert sich daher konsequent auf Landes- und kommunaler Ebene für echte Gleichstellung, politische Teilhabe und eine intersektionale, feministische Politik.

Engagement im Landesfrauenrat Hessen stärken

Volt Hessen ist mit zwei Delegierten im Landesfrauenrat Hessen vertreten und bringt dort europäische, progressive Impulse in die gleichstellungspolitische Arbeit ein. Anna Kleespies, Spitzenkandidatin in Osthessen, erklärt:

Die Rechte und Sichtbarkeit von FLINTA* wurden über Generationen erkämpft. Sich der eigenen Privilegien bewusst zu sein und sie für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen, ist die Grundlage für eine respektvolle und faire Gemeinschaft. Gremien wie der Landesfrauenrat bündeln Perspektiven, stärken die politische Wirkungskraft und sollten durch bewusste Entscheidungen an der Wahlurne unterstützt werden.

Ana Lena Herrling, Spitzenkandidatin von Volt Darmstadt, bringt als zweite Delegierte ihre Expertise in die Frauen*- und Gleichstellungspolitische Vernetzungsarbeit ein. Damit zeigt Volt Hessen: Feministische Politik wird nicht nur gefordert, sondern auch aktiv und verantwortungsvoll gestaltet.

Feminismus bleibt notwendig – auch 2026

Sabrina Anna Wack, stellv. Landesvorsitzende und Gleichstellungsbeauftragte von Volt Hessen, erklärt:

Feminismus ist auch 2026 eine notwendige solidarische Bewegung. In meiner Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte erlebe ich täglich, wie strukturelle Ungleichheiten das Leben vieler Frauen und FLINTA* bestimmen – von geringer Bezahlung über prekäre Arbeitszeiten bis hin zu einem erhöhten Armutsrisiko. Aussagen wie die von Friedrich Merz zur ‚Lifestyle-Teilzeit‘ verkennen diese Realität. Solange Menschen nicht sicher, gleichberechtigt und frei von Diskriminierung leben können, bleibt der Einsatz für feministische Politik und gleiche Rechte unverzichtbar.

Volt Hessen versteht Feminismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – für Freiheit, Sicherheit und gleiche Chancen für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht oder Identität.

Mehr Frauen* und Mütter in die Politik

Die Unterrepräsentation von Frauen* in politischen Ämtern bleibt gravierend, nicht einmal jede dritte Person in der Kommunalpolitik ist eine Frau, nur rund zehn Prozent der Bürgermeister*innen und Landrät*innen sind weiblich.

Fiona Byrne, Spitzenkandidatin für den Kreistag Hochtaunus, fordert:

Mehr Mütter und Frauen* in die Politik! Nicht einmal jede dritte Person in der Kommunalpolitik ist eine Frau. Eine bessere Politik gibt es nur, wenn unsere Entscheidungsträger so divers sind wie unsere Gesellschaft – deshalb setze ich mich für familienfreundliche Strukturen in der Politik ein.

Eva Filz, Spitzenkandidatin für den Kreistag Bergstraße, verweist auf die Bedeutung von Alltagsperspektiven:

Als Mutter von zwei kleinen Kindern erlebe ich jeden Tag, wie sehr politische Entscheidungen unseren Alltag prägen – von Kinderbetreuung über Arbeitsbedingungen bis zur Bildung. Wenn Mütter nicht mit am Tisch sitzen, fehlen wichtige Perspektiven. Frauen* und Mütter gehören in die Politik – nicht irgendwann, sondern jetzt.

Laureen Bochan, Kandidatin für die Kommunalwahl im Landkreis Gießen, unterstreicht:

Girls just wanna have rights! Frauen* machen rund die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Gerade deshalb müssen ihre Perspektiven in politischen und gesellschaftlichen Debatten gehört und ernst genommen werden. Nur so können wir eine Welt gestalten, die die Lebensrealitäten von Frauen* wirklich berücksichtigt. Eine gerechtere Gesellschaft für Frauen* bedeutet eine gerechtere Gesellschaft für uns alle.

Feminismus befreit alle Geschlechter

Dass Gleichstellungspolitik kein alleiniges „Frauenthema“ ist, macht Daniel Salchow, Mitglied bei Volt Osthessen, deutlich:

Als Mann profitiere ich in vielerlei Hinsicht von unserer männerdominierten Gesellschaft. Es sind jedoch diese patriarchalen Strukturen, die auch meine Umwelt zerstören, die zu Gewalt an Menschen führen, die mir lieb sind, und mich in Geschlechterrollen einsperren. Deswegen brauche ich Feminismus.

Volt Main-Kinzig-Wetterau betont in einem gemeinsamen Statement:

Gleichberechtigung ist kein Zustand, den wir bereits erreicht haben, sondern ein aktiver, solidarischer Prozess. Auch im Jahr 2026 ist der Einsatz für die Rechte von Frauen und FLINTA*-Personen unverzichtbar, um strukturelle Gewalt und Ausgrenzung endlich zu überwinden.

Volt Hessen steht für eine feministische, europäische und solidarische Politik. Frauen- und FLINTA*-Rechte sind Menschenrechte – heute und an jedem Tag des Jahres.

Interviewanfragen und weitere Informationen

Kasimir Nimmerfroh
Presseteam Volt Hessen