Volt Oldenburg spricht sich für Baumschutzsatzung aus

Volt Oldenburg spricht sich deutlich für den Erhalt der Baumschutzsatzung der Stadt Oldenburg aus und ruft die Bürger*innen dazu auf, beim Bürgerentscheid am 22. Februar 2026 mit Nein zu stimmen und sich damit für den Erhalt der Baumschutzsatzung zu entscheiden.

31. Jan 2026
KI Bild, zeigt einen Park in Oldenburg, mit Personen, Mutter mit Kind pflanzt Baum, Schild hängt von Baum mit Schriftzug

*Das Symbolbild wurde mit KI generiert und stellt nicht die Gegebenheiten in Oldenburg dar.

Ein wachsender und gesunder Baumbestand ist eine notwendige Investition in die Zukunft unserer Stadt. Stadtbäume leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas, indem sie Hitze reduzieren, Luft filtern, Wasser speichern und die Lebensqualität insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen erhöhen. 

Aus Sicht von Volt Oldenburg ist die Baumschutzsatzung ein zentrales Instrument zum Schutz von Bestandsbäumen. Gerade ältere Bäume lassen sich nicht kurzfristig ersetzen, ihr Verlust wirkt sich über Jahrzehnte negativ auf Klima, Artenvielfalt und Stadtbild aus. „Klimaanpassung beginnt mit dem Schutz dessen, was bereits da ist“, so City-Lead Tim Sigl.

Gleichzeitig sieht Volt Oldenburg Entwicklungsbedarf und Potenzial bei der Satzung. Anspruch von Volt ist es nach wie vor, Entscheidungen auf Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse zu treffen. Gleichwohl bestünde die Möglichkeit in z. B. Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg genau für diese Erkenntnisse beizutragen. Neben dem Erhalt bestehender Bäume muss außerdem der Fokus stärker auf zusätzliche Neupflanzungen gelegt werden. Dafür brauche es geeignete Flächen, bessere Regelungen und eine langfristige Strategie, um den Baumbestand zu vergrößern.

Darüber hinaus setzt sich Volt Oldenburg mittelfristig für neue Formen der Bürger*innenbeteiligung ein. Komplexe und langfristige Themen wie Stadtgrün, Klimaanpassung oder Flächennutzung sollten, wie bereits im Kommunalwahlprogramm 2021 gefordert,  verstärkt in repräsentativen Bürger*innenräten diskutiert werden. Diese ermöglichen eine sachliche, informierte und ausgewogene Beteiligung der Stadtgesellschaft über einzelne Abstimmungen hinaus. „Der Bürger*innenentscheid ist ein wichtiges demokratisches Instrument. Langfristig wollen wir Beteiligungsformate stärken, die Dialog, Abwägung und inhaltlich fundierte Entscheidungen fördern“, erklärt Yvonne Dannemann vom Landesvorstand Volt Niedersachsen.

Trotz fehlender Evidenz befürwortet Volt Oldenburg die Baumschutzsatzung und setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung des Baumschutzes ein, die über den bloßen Erhalt hinausgeht und gezielt Neupflanzungen sowie die nachhaltige Ausweitung des städtischen Baumbestands fördert.