Neele Dembski-Minssen Wahlbereich 3 - Nordwest
Neele Dembski-Minssen Wahlbereich 3 - Nordwest
Hallo Oldenburg,
ich bin Neele Dembski-Minssen, 29 Jahre alt, gelernte Heilerziehungspflegerin und arbeite in einem Oldenburger heilpädagogischen Kindergarten. 2019 zog ich für ein Sonderpädagogik-Studium hierher. Dabei wurde mir schnell klar: Ich möchte anpacken, arbeiten und mich politisch einmischen! Im Wahlbereich 3 kandidiere ich nun für den Stadtrat.
„Well behaved women seldom make history“ – dieser Satz begleitet mich schon lange. Laute Frauen, die für sich und andere einstehen, ecken oft an. Doch es ist wichtig, laut und unbequem zu werden, um echte Veränderungen zu erreichen. Ich will laut sein für die, die nicht gehört werden: für Kinder, Menschen mit Behinderungen und Betroffene von unsichtbaren oder chronischen Erkrankungen wie ME/CFS. In unserer Stadtpolitik darf niemand vergessen werden! Dazu gehört auch eine klare Kante gegen Rechts – Oldenburg muss stabil bleiben.
Politik sollte für alle Menschen zugänglich sein. Wir sollten alle Möglichkeiten bekommen, uns zu beteiligen, und Informationen über Prozesse transparent zur Verfügung gestellt bekommen. Ich möchte gerne in den Stadtrat, um zuzuhören: den Menschen, den Initiativen und den Expert*innen. Ich kann nicht alles wissen. Aber ich kann Menschen zuhören, die sich auskennen und gute Ideen haben. Das Rad muss nicht neu erfunden werden – wir müssen nur schauen, wo es gut läuft und wie sich Prozesse bei uns umsetzen lassen.
Dafür setze ich mich besonders ein:
Geschlechtergerechte Stadtplanung: Perspektiven von Frauen* und Kindern müssen systematisch in jedes stadtplanerische Projekt einfließen. Sichere Wege, gute Beleuchtung, barrierefreie Zugänge und Aufenthaltsräume dürfen nicht länger nur aus männlicher Sicht gedacht werden.
Transparente Kulturförderung: Lokale Projekte wie „Rock gegen Rechts“ oder der Kultursommer sind das Herzstück unserer Stadt, müssen aber viel zu oft um ihre Existenz bangen. Das will ich ändern! Kulturförderung darf keine „Blackbox“ sein, bei der Gelder nach alten Seilschaften verteilt werden. Ich fordere, dass alle städtischen Gesellschaften und Institutionen ihre Förderungen komplett offenlegen. Nur durch diese Transparenz sichern wir faire, dauerhafte Gelder für die freie Szene und schaffen echte Planungssicherheit für Initiativen, die unsere Demokratie und Vielfalt stärken.
Intersektionaler Feminismus & Vielfalt: Ein starkes Oldenburg, das Familien entlastet und auch Männern zeigt, wie sehr sie von Gleichberechtigung profitieren. Ich fordere zudem eine lokale Kulturförderung und eine Nachtkultur, die für alle Menschen sicher ist, sowie die lückenlose Aufklärung des Todes von Lorenz.
Klima & Tierschutz: Es ist wahrscheinlicher, dass wir Klimageflüchtete werden als Millionär*innen. Packen wir es an.
Wählt mich in den Stadtrat für neue Perspektiven! Für positive Energie und Motivation in der Oldenburger Kommunalpolitik. Ich möchte ein Vorbild für alle jungen Mädchen da draußen sein und zeigen, dass auch junge Frauen in der Politik stattfinden können.