Europäisch denken - lokal handeln / Soziale Gerechtigkeit

Bezahlbarer Wohnraum

Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit! Jedes Jahr fallen öffentlich geförderte Wohnungen aus der Preisbindung. In diesem Segment wird aber zu wenig nachgebaut.

Volt verfolgt einen klaren Plan, um bezahlbaren Wohnraum in Deiner Stadt zu schaffen – ökologisch, sozial und innovativ!

1. Nutzung bestehender Potenziale statt Flächenversiegelung:
Volt setzt auf die Nachverdichtung mit Augenmaß, bevor neue Flächen versiegelt werden. Dazu gehört die aktive Erfassung von Leerständen und deren Rückführung auf den Wohnungsmarkt, die Umnutzung leerstehender Büro- und Gewerbeimmobilien sowie die Förderung von Dachausbauten und Aufstockungen im Bestand.

2. Digitalisierung und Effizienz in der Planung:
Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen digitalisiert werden, um schneller und transparenter neuen Wohnraum zu schaffen.

3. Ökologische Neubau-Standards:
Volt fordert die Verpflichtung zu ökologischen Standards bei Neubauten – z. B. Solarenergie und Fassadenbegrünung – und setzt auf das „Schwammstadt“-Prinzip zur Regenrückhaltung.

4. Förderung alternativer Wohnformen:
Besonders betont wird die Förderung von Genossenschaften und gemeinschaftlichen Wohnformen – speziell für Studierende, Senior*innen und Alleinerziehende.

5. Soziale Gerechtigkeit auf Landes- und Bundesebene:
Ergänzend dazu unterstützt Volt auf Bundesebene die dauerhafte Preis- und Belegungsbindung im sozialen Wohnungsbau, eine stärkere Rolle nicht-profitorientierter Träger und neue Wohnkonzepte, die bezahlbar und ökologisch zugleich sind.

Volt will also nicht nur bauen, sondern die Wohnpolitik ganzheitlich transformieren – sozial gerecht, ökologisch sinnvoll und zukunftsgerichtet. Für Kommunen, in denen jede*r ein Zuhause finden kann!

Die 5+1 Herausforderungen

Volt nennt 5+1 grundlegende Herausforderungen, denen wir in jedem europäischen Land und in Europa als Ganzem gerecht werden müssen.

Warum 5 + 1 Herausforderungen?

Die 5 Herausforderungen sind für jedes Land gleich, sie können aber natürlich in den Ländern unterschiedlich ausbuchstabiert und umgesetzt werden.

Die "+1"-Herausforderung - unser Vorschlag zu Reformen zur Stärkung der EU - ist in allen unseren nationalen Programmen identisch.

  • 01

    Ein funktionierender Staat

    Der Staat ist nicht Selbstzweck, er hat für seine Bürger*innen grundlegende Aufgaben zu erfüllen. Gute Bildung und konsequente Digitalisierung sind Schlüsselelemente des 21. Jahrhunderts.

  • 02

    Wirtschaftliche Renaissance

    Wir bevorzugen Geschäftsmodelle und Innovationen, die nachhaltig und damit zukunftsfähig sind. Wir verstehen "Wohlstand" so, dass "Wohlstand schaffen" und "Lebensgrundlagen erhalten" sich nicht widersprechen dürfen.

  • 03

    Soziale Gleichberechtigung

    Eine solidarische Gemeinschaft gewährt Zukunftsperspektiven und lässt niemanden zurück, sie lebt Inklusion und hat keinen Platz für Diskriminierung.

  • 04

    Für globalen Ausgleich

    Europa muss sich seiner Rolle und seiner Verantwortung in der Welt bewusst werden. Geschäftsmodelle, die in Europa Wohlstand schaffen aber anderswo Elend verursachen, müssen beendet werden.

  • 05

    Politisch aktive Bürgerschaft

    Die europäischen Bürger*innen müssen in der Lage sein, fundierte politische Entscheidungen zu treffen, selbstständig und über Wahlen hinaus Einfluss auf die Politik zu nehmen und ihre demokratischen Rechte auszuüben. Wir fordern mehr Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten.

  • +1

    EU Reform

    Wir lieben die EU - aber wir haben konkrete Vorschläge für Reformen, um die EU zu stärken.