Von der Bundesspitze in die Landespolitik: Volt Hessen will 2028 in den Landtag

Neue Doppelspitze: Luca Loreen Kraft und Martin Visintini führen Volt Hessen in die Landtagswahl 2028 
Ihr Ziel: Nach mehr als 70 kommunalen Mandaten erstmals in den Hessischen Landtag einziehen

5. Okt 2026

Darmstadt, 5. Oktober 2026. Volt Hessen hat einen neuen Landesvorstand gewählt und damit die Weichen für die Landtagswahl 2028 gestellt. Auf dem 10. Landesparteitag in Darmstadt wählten die Mitglieder am Sonntag Luca Loreen Kraft und Martin Visintini an die Spitze des Landesverbands. Gemeinsames Ziel der neuen Doppelspitze: Volt soll 2028 erstmals in den Hessischen Landtag einziehen.

Luca Loreen Kraft wechselt dafür bewusst von der Bundes- auf die Landesebene. Die Psychologin war bis Juni 2026 Co-Bundesvorsitzende von Volt Deutschland. Aufgewachsen im Vogelsberg, machte sie in Lauterbach Abitur und studierte anschließend in Frankfurt. Ihre Familie lebt bis heute in Hessen.

„Ich habe auf Bundesebene erlebt, was möglich ist, wenn man Politik pragmatisch und europäisch denkt. Aber über das, was Menschen im Alltag spüren, wird zu einem großen Teil im Land entschieden – bei Bildung, Digitalisierung, Wohnen und Mobilität“, sagt Luca Kraft. „Hessen braucht dafür eine Kraft, die nicht in alten Lagern denkt. Es braucht uns hier, und deshalb gehe ich von der Bundes- auf die Landesebene.“

Martin Visintini aus Frankfurt war bislang stellvertretender Landesvorsitzender. Der 32-Jährige kam über das nächtliche Plakatieren im Landtagswahlkampf 2023 zu Volt. Nun will er den Aufbau der Partei in ganz Hessen vorantreiben.

„Wir wissen, dass wir noch Arbeit vor uns haben. Bei der Landtagswahl 2023 hatten wir ein Prozent, jetzt liegen wir in vielen Städten bei vier, fünf und mehr“, sagt Martin Visintini. „Jetzt müssen wir die weißen Flecken auf der hessischen Landkarte schließen und unser Angebot über die Großstädte hinaus in den ländlichen Raum tragen. Dann können wir 2028 in den Landtag einziehen.“

Rückenwind gibt Volt das Ergebnis der Kommunalwahl im März 2026. In Hessen errang die Partei mehr als 70 Mandate. In Darmstadt erreichte Volt fast zehn Prozent, in Bensheim 7,3 Prozent. Auch in anderen Teilen Hessens konnte Volt zulegen: In Gießen und Marburg erreichte die Partei jeweils 4,5 Prozent, in Fulda 4,2 Prozent und damit drei statt zuvor einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung. In Frankfurt kam Volt auf 4,8 Prozent, in Wiesbaden auf 4,4 Prozent.

Neben der Doppelspitze gehören dem neuen Landesvorstand als Schatzmeisterin Verena Claudia Stampnik aus Usingen sowie als stellvertretende Landesvorsitzende Sven Seefeld aus Hattersheim, Kreistagsabgeordneter im Main-Taunus-Kreis, Nina Marx aus Bruchköbel, Kreistagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Main-Kinzig-Kreis, Patrick Raszka aus Wiesbaden und Christiene Jouaux-Frönd, Stadträtin der Landeshauptstadt Wiesbaden, an.

Der neue Landesvorstand dankt dem bisherigen Vorstand um die Landesvorsitzenden Carina König und Kasimir Nimmerfroh für die geleistete Arbeit.

Über Volt Hessen

Volt ist eine pragmatische, progressive und paneuropäische Partei und Teil von Volt Deutschland und Volt Europa. In Hessen ist Volt in den Stadtverordnetenversammlungen von Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Fulda, Marburg und weiteren Städten sowie in neun Kreistagen vertreten. 

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