Volt ist gekommen, um zu bleiben
Volt Hessen verdreifacht Mandate und wächst in Stadt und Land
Frankfurt, 19. März 2026 – „Volt ist gekommen, um zu bleiben“ – mit diesen Worten ordnet Co-Vorsitzender Kasimir Nimmerfroh das Ergebnis der Kommunalwahl 2026 ein. Nachdem Volt 2021 erstmals in Hessen angetreten war und von vielen noch als mögliches „One-Hit-Wonder“ gesehen wurde, zeigt die aktuelle Wahl ein klares Bild: Volt hat seine Erfolge nicht nur bestätigt, sondern deutlich ausgebaut.
Die Zahl der Mandate wurde von 23 auf 72 mehr als verdreifacht. Damit gelingt Volt Hessen ein historischer Wachstumsschritt und eine nachhaltige Verankerung in der kommunalen Landschaft.
Volt geht damit gestärkt aus den Wahlen hervor – und das gleich in zweifacher Hinsicht: mit deutlichem Wachstum im ländlichen Raum und klaren Zugewinnen in den großen Städten, in denen Volt bereits Regierungsverantwortung trägt.
Ein besonders bemerkenswerter Trend zeigt sich außerhalb der Städte. Während Volt 2021 im ländlichen Raum kaum vertreten war, ist es nun gelungen, in zahlreiche Kreistage einzuziehen. Damit hat Volt den Schritt von einer primär urbanen Bewegung hin zu einer flächendeckend vertretenen politischen Kraft geschafft.
Wir sehen ganz klar: Volt kommt in der Fläche an.
erklärt Co-Vorsitzende Carina König.
Unsere Themen sprechen längst nicht mehr nur Großstädte an. Dass wir jetzt in vielen Kreistagen vertreten sind, zeigt, dass unser Ansatz auch im ländlichen Raum überzeugt.
Gleichzeitig konnte Volt seine Position in den größten Städten Hessens weiter ausbauen – insbesondere dort, wo die Partei bereits Regierungsverantwortung trägt. In Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt legte Volt sowohl bei Stimmenanteilen als auch bei Mandaten zu – und das als einzige Regierungspartei vor Ort.
Dass wir gerade dort wachsen, wo wir Verantwortung tragen, ist ein starkes Vertrauenssignal.
so Kasimir Nimmerfroh.
Wir setzen auf Zusammenarbeit, konkrete Lösungen und eine klare europäische Perspektive – und genau das honorieren die Wählerinnen und Wähler.
Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis in Darmstadt, wo Volt mit 9,88 Prozent und 7 Sitzen (+3,0 Prozentpunkte, +2 Sitze) sein bislang bestes Ergebnis in Hessen erzielt hat. Auch in Frankfurt (4,8 Prozent, 5 Sitze) und Wiesbaden (4,4 Prozent, 4 Sitze) konnte die Partei zulegen.
Insgesamt zeigt das Wahlergebnis klar: Volt wächst – in den Städten wie auf dem Land. Die Partei gewinnt nicht nur an Zustimmung, sondern auch an politischem Einfluss und struktureller Verankerung.
Wir haben gezeigt, dass Volt kein einmaliger Erfolg ist.
so König und Nimmerfroh abschließend.
Wir sind gekommen, um zu bleiben – und wir gestalten Hessen weiter aktiv mit.
Wahlergebnisse auf Stadt und Kreisebene
Volt in Stadtverordnetenversammlungen:
Darmstadt: 9,88 % | 7 Sitze (+3,0 Prozentpunkte, +2 Sitze)
Frankfurt am Main: 4,8 % | 5 Sitze (+1,1 Prozentpunkte, +1 Sitz)
Wiesbaden: 4,4 % | 4 Sitze (+0,6 Prozentpunkte, +1 Sitz)
Gießen (Stadt): 4,52 % | 3 Sitze (+2,7 Prozentpunkte, +2 Sitze)
Fulda (Stadt): 4,18 % | 3 Sitze (+1,9 Prozentpunkte, +2 Sitze)
Marburg: 4,49 % | 3 Sitze
Bensheim: 7,30 % | 3 Sitze
Kronberg: 5,42 % | 2 Sitze
Limburg (Stadt): 1,97 % | 1 Sitz
Hanau: 1,62 % | 1 Sitz
Kassel: 1,40 % | 1 Sitz
Offenbach: 1,02 % | 1 Sitz
Heusenstamm: 4,14 % | 1 Sitz
Rodgau: 2,74 % | 1 Sitz
Volt in Kreistagen:
Landkreis Gießen: 2,59 % | 2 Sitze (+1,0 Prozentpunkt, +1 Sitz)
Main-Taunus-Kreis: 2,62 % | 2 Sitze
Hochtaunuskreis: 2,91 % | 2 Sitze
Wetteraukreis: 2,15 % | 2 Sitze
Landkreis Fulda: 2,63 % | 2 Sitze (+0,93 Prozentpunkte, +1 Sitz)
Main-Kinzig-Kreis: 1,74 % | 2 Sitze
Landkreis Bergstraße: 2,90 % | 2 Sitze
Darmstadt-Dieburg (Kreis): 2,69 % | 2 Sitze
Limburg-Weilburg (Kreis): 2,32 % | 2 Sitze
Zusätzlich sind wir in einige Ortsbeiräte, Gemeinderäte und Kommunale Ausländervertretungen eingezogen.