Neues Stadtamt in Wiesbaden: Koalition will über Ziele, Vorteile und nächste Schritte informieren
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Volt zur weiteren Entwicklung des neuen Stadtamtes in Wiesbaden
Wiesbaden, 23. September 2026 – Mit einem gemeinsamen Antrag für den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung (externer Link) wollen die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Volt die weitere Entwicklung des neuen Stadtamtes transparent und öffentlich nachvollziehbar machen. Dabei soll über die bisherigen Strukturen, die erwarteten Vorteile der Neuorganisation sowie die nächsten Schritte informiert werden.
Mit dem Stadtamt sollen Verwaltungsleistungen, die fachlich zusammengehören, künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Für Bürgerinnen und Bürger soll dadurch ein verständlicher und verlässlicher Service entstehen – unabhängig davon, ob sie sich an eine Ortsverwaltung, ein Bürgerbüro in der Innenstadt oder digital an die Verwaltung wenden.
Das Stadtamt befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Unter anderem sollen Aufgaben wie das Melde- und Personenstandswesen, die heute teilweise in unterschiedlichen Strukturen organisiert sind, fachlich stärker zusammengeführt werden. Gemeinsame Abläufe und Standards sollen dazu beitragen, dass vergleichbare Anliegen auch vergleichbar bearbeitet werden.
Uns ist wichtig, dass die Entwicklung des Stadtamtes transparent und gemeinsam mit den Beschäftigten erfolgt. Fachlich zusammengehörende Leistungen sollen besser miteinander verbunden werden. Für die Menschen in Wiesbaden soll dabei ein verständlicher, verlässlicher und gut erreichbarer Service im Mittelpunkt stehen.
erklären die vier Koalitionsfraktionen.
Wie die neue Organisation im Einzelnen ausgestaltet wird, soll gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt werden. Ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bilden dafür eine wichtige Grundlage. In Fachworkshops sollen bestehende Abläufe betrachtet und Vorschläge für die weitere Organisation erarbeitet werden. Auch die konkrete Organisation der einzelnen Standorte und die Zusammenarbeit vor Ort sind Teil dieses weiteren Entwicklungsprozesses. Die Ortsverwaltungen bleiben dabei als niedrigschwelliges Angebot von Verwaltungsdienstleistungen in der Fläche unverändert erhalten. Einschränkungen der Öffnungszeiten oder kompletten Schließungen sind nicht vorgesehen.
Mit ihrem Antrag wollen die Koalitionsfraktionen zudem frühere Organisationsuntersuchungen und deren Erkenntnisse in den Blick nehmen. Ziel ist es, den weiteren Weg des Stadtamtes transparent zu begleiten und deutlich zu machen, welche Verbesserungen die neue Organisation für die Bevölkerung, die Beschäftigten und die Verwaltung insgesamt ermöglichen soll.