Wohnmobilstellplätze am Eisenbahnmuseum schaffen
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt macht sich dafür stark, am Eisenbahnmuseum in Dahlhausen Wohnmobilstellplätze zu schaffen.
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt macht sich dafür stark, am Eisenbahnmuseum in Dahlhausen Wohnmobilstellplätze zu schaffen. Die Ratsmitglieder und Sprecher*innen der Ratsgruppe Dr. Volker Steude und Nadja Zein-Draeger erklären dazu: “Der Standort nahe der Ruhr und die Anbindung der Innenstadt über die Straßenbahn sind optimal für Wohnmobilstellplätze. Da es sich dabei um Stellplätze für nur wenige Übernachtungen handelt, sind diese auch kostengünstig herzustellen. Ein Ticketautomat, ggf. eine automatisiert Schrankenanlage würden grundsätzlich schon reichen. Im besten Falle kommen Toiletten, Entsorgungsmöglichkeiten und ein Wasseranschluss hinzu”, so Dr. Steude und Zein-Draeger.
“Wir regen bei der Stadtverwaltung an, auf das Eisenbahnmuseum zuzugehen und auszuloten, ob auf dem Besuchendenparkplatz ein paar wenige Stellplätze für Wohnmobile realisiert werden können. Die Stadt wird damit als Ziel für die in den letzten Jahren stark gewechsene Zahl der Wohnmobilreisenden attraktiver und auch das Eisenbahnmuseum wird für diese Zielgruppe interessanter”, so STADTGESTALTER/Volt.
“Einschlägige Wohnmobilist*innenseiten geben für Bochum zwei Stellplätze für Wohnmobile an. Einmal einen sehr komfortablen Platz an der Hofsteder Str. sowie an der Meditherme in der Nähe des Ruhr-Parks. Die Ruhr Tourismus GmbH, die zum Regionalverband Ruhr gehört, verweist auf ihrer Seite Radrevier.ruhr lediglich auf einen der Stellplätze”, so Zein-Draeger.
“Zwar gibt es in Bochum einige Campingplätze, aber Wohnmobilstell- und Campingplätze unterscheiden sich voneinander. Wohnmobilstellplätze sind für eine kurze Zeit, z.B. von einer bis fünf Übernachtungen, ausgelegt. Diese sind flexibel ansteuerbar, müssen nicht gebucht werden und dienen eher Umherreisenden, die hier und dort einmal kurzfristig Halt machen, während Campingplätze in der Regel das Ziel des Urlaubs darstellen”, gibt Zein-Draeger wieder, die selbst häufig mit dem Wohnmobil auf Reisen ist. “Wohnmobilstellplätze bieten auch meist nur das Nötigste an Infrastruktur an und sind entsprechend günstiger als Campingplätze.”
Die Ratsgruppe nimmt mit ihrem Vorschlag eine Anregung aus der Bürgerkonferenz 2018 auf. “Wir schauen uns regelmäßig auch ältere Vorschläge aus der Bürger*innenschaft an und bringen sie bei entsprechendem Mehrwert für die Stadt in den politischen Prozess ein”, erklären Dr. Steude und Zein-Draeger.