Steckbrief
Alter: 29
Familienstand: Ledig
Beruf: Pädagoge
Listenplatz 10
Meine Herzensthemen, die ich in Nürnberg voranbringen will
Ich stehe für eine faire, mutige und konsequent soziale Stadtpolitik, und ich positioniere mich bewusst gegen rechte Ausgrenzung, soziale Kälte und die Politik der AfD und den Terror rechter Menschen sowie ihres Umfelds. Nürnberg darf kein Ort sein, an dem Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Ich kämpfe für eine Stadt, die schützt statt verdrängt.
Ein zentrales Anliegen ist für mich Housing First: Wohnen ist ein Menschenrecht. Obdachlosigkeit bekämpft man nicht mit Ordnungspolitik, sondern mit sicheren Wohnungen, verlässlicher sozialer Begleitung und nachhaltigen Finanzierungskonzepten. Gleichzeitig stelle ich mich klar gegen den „Franken Weg“ und für Franken-Quartiere, die sozial durchmischt, bezahlbar und lebenswert sind – Quartiere für Menschen, nicht für Rendite.
Besonders wichtig sind mir soziale Safe Spaces: geschützte Orte für Menschen, die im Alltag Diskriminierung erfahren. Dazu gehören LGBTQ+-Safe-Spaces, Räume für queere Jugendliche sowie sichere Anlaufstellen für marginalisierte Gruppen. Eine offene Stadt misst sich daran, wie sie mit ihren verletzlichsten Mitgliedern umgeht.
Ich setze mich entschieden für die Rechte von Menschen mit besonderen Bedürfnissen ein – in Bildung, Wohnen, Arbeit und im öffentlichen Raum. Inklusion ist kein Zusatz, sondern eine Grundhaltung. Nürnberg muss barrierefrei, zugänglich und solidarisch sein.
Faire Sozialpolitik als politischer Kern
Ich verstehe mich als Familien-, Sozial- und Beziehungspolitiker. Faire Sozialpolitik bedeutet für mich: frühe Unterstützung statt spätes Reparieren. Ein Schwerpunkt ist daher die deutliche Verbesserung des Personalschlüssels in Heil-, Sozial- und Pädagogikberufen. Gute Betreuung, echte Förderung und Schutz von Kindern, Jugendlichen und Hilfebedürftigen funktionieren nur mit ausreichend Fachpersonal – alles andere ist politisches Versagen.
Mut zur Subkultur und Sexualität
Ich stehe zur queeren Community sowie zur Arbeit von Pro Familia, Lilith und dem Kassandra e. V.
In diesem Sinne trete ich für mehr Schutzräume ein, für eine Lockerung der konservativen sexuellen Einschränkungen sowie für eine Veränderung der Sperrbezirksregelungen in Zusammenarbeit mit den genannten Organisationen. Dazu gehört auch die Entkriminalisierung von Sexarbeit außerhalb bestimmter Stadtbereiche, die Aufrechterhaltung eines gewaltfreien Rotlichtmilieus sowie der Einsatz für sexuelle Teilhabe – auch im hohen Alter.
Denn leider braucht auch das Ehepaar mal Hilfe.
Das bringe ich mit, um meine Ziele im Stadtrat umzusetzen
Ich komme aus dem analytischen, erzieherischen, pädagogischen und heilpädagogischen Bereich und kenne die Realität sozialer Arbeit aus der Praxis. Gleichzeitig bringe ich Erfahrung aus Eventorganisation, Projektarbeit und Stadtteilarbeit mit. Ich kann Strukturen analysieren, Konzepte entwickeln und sie auch umsetzen.
Besonders wichtig: Ich bringe konkrete Finanzierungsmodelle mit. Soziale Politik braucht nicht nur Herz, sondern auch belastbare Finanzierung durch Umpriorisierung, intelligente Fördermittel, Kooperationen und langfristige Investitionen statt kurzfristiger Symbolpolitik. Selbstfinanzierte Projekte, bspw. FLINTA-Saunen, die sich selbst tragen.
Warum kandidiere ich für Volt
Ich kandidiere für Volt, weil diese Partei eine klare Haltung mit wissenschaftlicher Politik verbindet. Ich bin Föderalist, und Volt steht für ein Europa, das schützt, nicht ausgrenzt, und mit mir, Daniel, Markus und Godela, für eine Stadtpolitik, die sich traut, gegen Rechts aufzustehen und soziale Fragen in den Mittelpunkt zu stellen. Für mich ist Volt der Ort, an dem progressive Werte, Solidarität und konkrete Umsetzung zusammenkommen.
Was mich antreibt
Mich treibt die Überzeugung an, dass Politik Verantwortung trägt für alle, egal ob für Kinder, für Familien, für queere Menschen, für Menschen mit Behinderungen, für all jene, die zu oft übersehen werden. Ich will eine Stadt, in der niemand Angst haben muss, so zu sein, wie er oder sie ist.
Ein Nürnberg für Alle!!!