Christoph Müller

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“Wenn wir als Stadt keine attraktiven analogen Angebote schaffen, verlieren wir gegen die digitalen Alternativen auf dem Handy.”

Listenplatz 3

Zur Person

Hotelbetriebswirt
Jahrgang 1985

Vorstellungstext

Ich betreibe seit 15 Jahren gemeinsam mit meiner Frau Marion das Hotel Knorz in dritter Generation hier in Zirndorf. Unternehmertum vor Ort heißt Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und mit den Folgen leben. Diese Perspektive prägt meinen Blick auf unsere Stadt.

Seit dem Stadtentwicklungskonzept 2015 beschäftige ich mich intensiv mit Kommunalpolitik. Zur Europawahl 2023 bin ich Volt beigetreten, weil die großen Herausforderungen unserer Zeit nur europäisch lösbar sind. Europa ist davon aktuell weit entfernt. Volt steht für eine grundlegende Reform – klar, strukturiert und lösungsorientiert.

Nie war geplant, selbst kommunal zu kandidieren. Doch Volt funktioniert anders. Ohne Ortsvereine, dafür im ständigen Austausch mit anderen Städten. Gerade kleine Städte wie Zirndorf lassen enorme Chancen liegen, vor allem bei europäischen Fördermitteln. Das ist kein Randthema, sondern ein handfester Standortnachteil.

Über unsere Meet & Greets haben wir im letzten Jahr viele Gleichgesinnte gewonnen. Menschen, die nicht nur kritisieren, sondern konkret arbeiten wollen. Gemeinsam haben wir sehr präzise überlegt, was Zirndorf braucht und was hier bislang fehlt.

Ich habe zwei Teenagersöhne. Deshalb liegt mein Schwerpunkt klar auf der Jugend in Zirndorf. Wir stehen vor einem strukturellen Problem: Wenn wir als Stadt keine attraktiven analogen Angebote schaffen, verlieren wir gegen die digitalen Alternativen auf dem Handy.

Die Realität ist das Gegenteil von Zukunftsfähigkeit: Skateparks mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Sporthallen, in denen Lärm unerwünscht ist. Ein Schwimmbad, das vor der Schließung steht. So bindet man keine junge Generation an eine Stadt.

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