Ein Wahlkampf, der uns näher zusammengebracht hat
Am Sonntag wird gewählt. Für uns ist das der Moment, einmal zurückzuschauen – auf Wochen und Monate voller Gespräche, Infostände, Plakate und Begegnungen im ganzen Landkreis Goslar.
Als wir vor vielen Monaten mit den Wahlkampfvorbereitungen begonnen haben, war vieles offen: Würden wir genügend Unterstützungsunterschriften sammeln? Würden unsere Listen zugelassen? Wie viele Kandidat*innen würden auf unseren Listen stehen? Und würde überhaupt jemand hören wollen, was eine junge paneuropäische Partei zur Kommunalpolitik im Harz zu sagen hat?
Von der Unterschriftensammlung bis zum Stimmzettel
Der erste große Moment war das Erreichen des Unterschriftenziels. Menschen, die uns vorher nicht kannten, sind in Fußgängerzonen stehen geblieben, haben nachgefragt und unterschrieben – oft nicht, weil sie bereits überzeugt waren, uns zu wählen, sondern weil sie fanden, dass Volt zur Wahl stehen sollte.
Danach kam die Bestätigung durch die Wahlausschüsse, und damit stand fest, dass wir bei den Kommunalwahlen 2026 dabei sind: mit Listen in Goslar, Seesen und Clausthal-Zellerfeld, mit Kandidierenden für den Kreistag und mit Nadine Filko als unserer Kandidatin für die Landratswahl.
Dazwischen lag die Arbeit, die man auf keinem Plakat sieht: Programmarbeit an vielen Abenden und Wochenenden, Recherche zu Best Practices aus ganz Europa, Diskussionen darüber, was davon wirklich zum Landkreis Goslar passt. Herausgekommen ist unser Kommunalwahlprogramm – von Gesundheitsversorgung über Mobilität und Bildung bis zu bezahlbarem Wohnraum und lebendigen Ortskernen.
Zusätzlich haben wir ein Kurzwahlprogramm entwickelt, von dem wir bei der Harzdruckerei in Wernigerode 17.000 Exemplare drucken ließen. Am 29. August 2026 wurden sie über die Goslarsche Zeitung im gesamten Landkreis verteilt. Parallel dazu haben wir noch viele Tausend anderer Volt-Flyer selbst in die Briefkästen im Landkreis verteilt. Außerdem erschien eine kleine Anzeige im Harzer Panorama.
Die Gespräche waren das Beste
Was uns am meisten begeistert hat, waren die direkten Begegnungen: an den Infoständen in der Innenstadt, beim CSD in Goslar, beim Fest der Demokratie, bei den Podiumsdiskussionen im Audimax der TU Clausthal und im Kreishaus – und vor allem bei unseren Meet & Greets im Papillon.
Angefangen haben wir als kleine Runde, in der jede und jeder mitreden konnte. Inzwischen kommen so viele Interessierte, dass es im Papillon spürbar eng wird – und dass genau das schwieriger wird, was den Abend eigentlich ausmacht: dass wirklich alle zu Wort kommen und jede/jeder seine Fragen in großer Runde diskutieren lassen kann.
Das ist ein Luxusproblem, aber es ist eines. Deshalb suchen wir aktuell nach einer neuen Location in Goslar: einem Ort, an dem auch größere Gruppen noch gut miteinander ins Gespräch kommen können. Dabei soll das offene Format erhalten bleiben – ohne Frontalveranstaltung und möglichst ohne Unterbrechungen oder Störungen von außen. Denn das offene Format ohne Vorträge und Podium ist uns wichtig: Es ist der Grund, warum viele überhaupt vorbeikommen.
Danke
Dieser Wahlkampf war nur möglich, weil viele Menschen ihre Freizeit hineingesteckt haben: beim Plakatieren am frühen Morgen, beim Aufbau von Infoständen, beim Programmschreiben, bei der Pressearbeit, beim Beantworten von Nachrichten bis spät abends. Danke an alle, die mit angepackt haben – und danke an alle, die stehengeblieben sind, gefragt, widersprochen und mitdiskutiert haben. Besonders wertvoll waren für uns auch die kritischen Gespräche – sie haben uns inhaltlich weitergebracht.
Am Sonntag entscheidet ihr
Am 13. September sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bei der Kommunalwahl habt ihr mehr als ein Kreuz: bis zu drei Stimmen für den Rat eurer Stadt oder Gemeinde, bis zu drei für den Kreistag und eine für die Landratswahl. Und es gibt keine 5%-Hürde – auch kleinere Listen haben eine echte Chance auf Sitze.
Wie es am Sonntag ausgeht, wissen wir nicht. Was wir wissen: Wir machen weiter. Für den Landkreis Goslar.
Damit wir bei der nächsten Kommunalwahl in fünf Jahren noch präsenter sein können, wollen wir unser Team weiter vergrößern. Wer bei Volt mitmachen möchte, erreicht uns per E-Mail, auf Instagram oder einfach beim nächsten Meet & Greet.




