Volt München weiterhin offen für Gespräche mit Grünen und SPD
Volt will den Aufbruch in München gemeinsam mit Grünen und SPD schaffen. Dafür braucht es allerdings mehr Willen der Beteiligten für eine Politik für junge Menschen, eine effiziente, digitale Verwaltung, eine echte Beteiligung der Bürger*innen und die Finanzierung der Verkehrswende. Wir haben in den Verhandlungen Inhalte immer vor Posten gestellt und wird dies auch weiterhin tun. Weitere Infos findest du hier.
München, 17.04.2026 – Volt München möchte gemeinsam einen Aufbruch mit Grünen und SPD ermöglichen und mitgestalten und bedauert es, dass dies bisher nicht gelungen ist. Volt ist angetreten, um die Zukunft Münchens aktiv mitzugestalten. Wir treten für ein München in einem vereinten Europa ein, in dem junge Menschen sich ein Leben aufbauen können, die Verwaltung digital und effizient wird, eine echte Beteiligung der Bürger*innen erfolgt und die Verkehrswende weiter vorangetrieben wird. Dafür wurde Volt gewählt und ein gemeinsames Arbeiten an diesen Inhalten ist für uns die Voraussetzung für eine gelingende Koalition.
Bisher sieht Volt bei den möglichen Koalitionspartnern noch zu wenig Willen, einen echten Aufbruch aktiv zu gestalten. Volt ist mit seinen zentralen inhaltlichen Forderungen in die Sondierungsgespräche gegangen. Dazu zählten etwa das Ziel der bezahlbaren Mobilität gerade auch für junge Menschen. Auch eine bessere Bürger*innenbeteiligung und die Digitalisierung der Verwaltung inklusive einer München-App hat Volt in die Verhandlungen eingebracht. Für diese und weitere Themen wurden bisher keine hinreichend verbindlichen strukturellen und finanziellen Zusagen gemacht.
Inhaltlich sind sich die drei Parteien grundsätzlich nahe, weshalb hier eine Einigung sehr gut möglich erscheint. Wir waren und sind bereit, zentrale Projekte unserer Partner mitzutragen. So unterstützen wir ausdrücklich die Bemühungen, in München 50.000 neue Wohnungen zu bauen oder auch die riesige Aufgabe, die sozialen und solidarischen Projekte in München auch unter massivem Sparzwang bestmöglich zu erhalten.
Grundvoraussetzung für all diese politischen Projekte ist es, München in punkto Verwaltung und Bürokratie in die Zukunft zu bringen, ansonsten wird die nächste Regierungszeit ein weiter so mit Sparzwang!
meint Michael von Stosch.
Grüne und SPD haben uns bisher nicht ausreichend versichert, dass auch Projekte, die nicht nur für Volt, sondern auch für die Menschen in dieser Stadt wichtig sind, wirklich umgesetzt werden. Wenn Grüne und SPD aber diesbezüglich wenig verbindliche Zusagen machen und zudem alle wichtigen Stellen in der künftigen Stadtspitze und -verwaltung besetzen, besteht die Gefahr, dass die Hauptanliegen von Volt für die Zukunft der Stadt auf der Strecke bleiben, sowie für den Haushalt notwendige Innovationen und Entwicklungen nicht umgesetzt werden. Eine derartige Koalition, in der Volt nicht ausreichend aktiv mitgestalten kann, wäre nicht im Sinne der Voltwähler*innen.
Unser Ziel ist es, gute Bedingungen zu schaffen, damit der versprochene Aufbruch wirklich gelingt. Für Volt standen und stehen dabei immer die Inhalte im Vordergrund. Referentenposten sind dabei ein Weg, um sicherzustellen, dass diese Themen umgesetzt werden. In den Referaten der Stadt werden zum Beispiel die Start-up Förderung, die Zusammenarbeit in Europa, die Digitalisierung der Verwaltung, die Wärmewende und das Funktionieren des ÖPNV konkret gestaltet. Es sollte selbstverständlich sein, dass alle Koalitionspartner hier in gewissem Maße mitbestimmen können.
erklärt Felix Sproll.
Wir sind hier alle gemeinsam in der Verantwortung, die große Chance für einen echten Aufbruch zu ergreifen. Das erwarten die Menschen von uns, und das sind wir ihnen auch schuldig.
so Felix Sproll weiter. Volt ist jederzeit bereit, die Gespräche mit Grünen und SPD wieder aufzunehmen, um gemeinsam den richtigen Fahrplan für Münchens Zukunft zu erarbeiten.
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Simon Hastreiter
Pressesprecher Volt München
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