Differenzierte Aufarbeitung statt Hetze

Köln, den 03.09.2026 – Im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um die sogenannte Coesfelder Liste hat sich die Volt-Fraktion für eine sachliche und differenzierte Debatte ausgesprochen.

Die Fraktion verwies auf eingeräumte Kommunikationsfehler zwischen den Ämtern sowie auf polizeiliche Erkenntnisse zu teils schweren Straftaten auf Personen der Liste, die aufgeklärt werden müssen.

3. Sep 2026

Das Kölner Bleiberechtsprogramm bezeichnete die Fraktion als bewährte Praxis, die nun weiterentwickelt werden könne. Kritik übte sie an Versuchen, den konkreten Fall zu einer Grundsatzdebatte über Geflüchtete auszuweiten. Die Situation erfordere stattdessen verantwortungsvolle Kommunikation.

Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt

„Diesen Fehler im Ausländeramt herauszugreifen und daraus eine Grundsatzdiskussion über Geflüchtete zu machen, ist und bleibt unseriös. Was wir brauchen, ist eine sorgfältige Prüfung, Transparenz darüber, welche Lehren wir ziehen und Schutz der Mitarbeitenden, die ihren Job unter schwierigen Bedingungen machen. Differenzierung statt Generalverdacht, Aufarbeitung statt Hetze, Lessons Learned statt Schuldzuweisungen.”