Stellungnahme zum Ergebnis des Bürgerentscheids zur Olympia-Bewerbung
„Zuvorderst bedanken wir uns bei allen Bürger*innen, die am Ratsbürgerentscheid zur eine Olympia-Bewerbung teilgenommen haben“, erklären die Sprecher*innen der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger.
„Zuvorderst bedanken wir uns bei allen Bürger*innen, die am Ratsbürgerentscheid zur eine Olympia-Bewerbung teilgenommen haben“, erklären die Sprecher*innen der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger. „Als echte Demokrat*innen und große Befürwortende für Bürger*innenbeteiligung respektieren und akzeptieren wir das Ergebnis. Die Durchführung des Ratsbürgerentscheid war uns eine Herzenssache.“ Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hatte sich im Vorfeld gegen eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen und den Wählenden empfohlen, mit Nein abzustimmen.
„Die große Euphorie ist allerdings ausgeblieben. Mit nur 63,97% Ja-Stimmen rangiert Bochum im Vergleich zu den anderen Bürgerentscheid -Kommunen auf den hinteren Plätzen. Nur in Leverkusen, Oberhausen und Köln war das pro-Olympia-Ergebnis schlechter ausgefallen. Insgesamt fällt die Wahlbeteiligung mit 31,2% gering aus“, sagen die Ratsmitglieder.
„Angesichts der kürzlich von der Kämmerin angeordneten Haushaltssperre, sehen wir uns in unserer Skepsis gegenüber Olympia an der Ruhr und in Bochum leider bestätigt“, so STADTGESTALTER/Volt. „Der Aufwand für Infrastruktur und Sicherheit wird hoch sein und der Ertrag, der uns als Stadt durch die olympischen Randsportarten modernen Fünfkampf und Fußball erwartet, sehr gering ausfallen. Der ganze Glanz wird auf Köln scheinen, sollte sich NRW tatsächlich gegen die Schwergewichte Hamburg, Berlin und München durchsetzen.“
Den Weg der größtmöglichen Bürgerbeteiligung über den Bürgerentscheid haben die Ratsmitglieder von STADTGESTALTERn und Volt aktiv unterstützt. „Wir wünschen uns solche Ratsbürgentscheide zu allen für die Stadt bedeutenden und strategisch wichtigen Entscheidungen“, so Dr. Steude, Beckmann und Zein-Draeger. „Die ganze Stadt hat jetzt gesehen, dass ein Bürgerentscheid nichts ist, wogegen sich die Politik mit Händen und Füßen wehren muss, wie zuletzt beim durch den Rat abgewiegelten Radentscheid“, so STADTGESTALTER/Volt abschließend.