Skandale im Ordnungsamt: Bericht und Maßnahmen gefordert. STADTGESTALTER/Volt fragten bereits im Februar an

“Wir sind erschüttert und sehr besorgt über die Verfehlungen, die eine WAZ-Recherche aus dem Bochumer Ordnungsamt zu Tage gefördert hat. Insbesondere die sexualisierten und rassistischen Vergehen müssen Konsequenzen haben”

27. Apr 2026

“Wir sind erschüttert und sehr besorgt über die Verfehlungen, die eine WAZ-Recherche aus dem Bochumer Ordnungsamt zu Tage gefördert hat. Insbesondere die sexualisierten und rassistischen Vergehen müssen Konsequenzen haben”, erklären die Sprecher*innen der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger. 

Bereits im Februar haben die drei Ratsmitglieder eine Anfrage zu sexualisierten Drohungen und Gewalt im Bochumer Ordnungsamt als Reaktion auf einen WAZ-Bericht gestellt. “Schon damals hatten wir die Vermutung, dass der damals berichtete Vorfall strukturell begünstigt wurde. Die Antwort der Verwaltung in der Ratssitzung im März fiel angesichts der jetzt aufgedeckten Fälle aber nur sehr dünn aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte es Klarheit geben können und müssen”, so Dr. Steude, Beckmann und Zein-Draeger. Die STADTGESTALTER hatten bereits 2021 den Ausbildungsstand für Bedienstete im Ordnungsamt in einer Anfrage thematisiert.

Von Oberbürgermeister Jörg Lukat und Ordnungsdezernent Sebastian Kopietz fordert STADTGESTALTER/Volt in der Ratssitzung am 07.05.2026 einen umfassenden Bericht. “Aufklärung alleine reicht aber nicht. Es muss eine Analyse der gesamten Struktur im Ordnungsamt erfolgen und umgehend effektive Maßnahmen erarbeitet werden, die ein Fortdauern und eine Wiederholung der Zustände ausschließen”, sagen Dr. Steude, Beckmann und Zein-Draeger.