Kommunalwahlen 2026: Reform des Auszählverfahrens abgelehnt!

Die Landesregierung aus CDU und SPD wollte das Wahlrecht in Hessen ändern. Dadurch wären kleinere Parteien bei Kommunalwahlen benachteiligt gewesen. Heute hat der Staatsgerichtshof die Reform des Auszählverfahrens gestoppt

28. Jan 2026
Eine goldene Justitia vor einem blauen Himmel.

Wiesbaden, 28. Januar 2026

Das Urteil ist ein Sieg für die demokratische Vielfalt

erklärt Kasimir Nimmerfroh, Vorsitzender von Volt Hessen.

Es ist gut, dass der Reform-Vorschlag nun endgültig vom Tisch ist.

Die hessische Landesregierung aus CDU und SPD wollte ein neues Auszählverfahren für Kommunalwahlen einführen. Aber: Das sogenannte D’Hondt-Verfahren hätte große Parteien bevorzugt und kleineren Parteien den Einzug in Gemeinde-, Stadt- und Kreisparlamente erschwert. 

Hinter der Reform steckte ein versuchter Demokratieabbau

warnt Nimmerfroh. Denn:

Der Wählerwillen wäre schlechter abgebildet worden.

Mit dem Auszählverfahren hätten CDU und SPD bei den Kommunalwahlen 2021 in Hessen 94 beziehungsweise 68 mehr Mandate bekommen – und zwar zulasten kleinerer Parteien.

Eine Reform sollte den Wählerwillen besser abbilden und kein Rückschritt sein.

Anlässlich der Kommunalwahlen 2026 zeigt sich Nimmerfroh kämpferisch:

Wir werden die Demokratie weiter verteidigen und für mehr Bürgerbeteiligung kämpfen

sagt er. Volt kandidiert bei den Wahlen im März für 9 Kreistage und 15 Stadtverordnetenversammlungen, in vielen zum ersten Mal. Die Partei steht für neue, lösungsorientierte Politikansätze mit mehr Bürgerbeteiligung, mehr Digitalisierung und einem günstigeren Wohnungsmarkt für Hessen.

Pressekontakt

Interviewanfragen und weitere Informationen gerne an: Kasimir Nimmerfroh, Presseteam Volt Hessen